# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068421:0004 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068421:0004?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Jurisprudenz LH 2, 7, 1 # Folio 2v, page id 00068421:0004 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 1r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068421&page=4 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068421/jpgs/default/00000004.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 82 lines, status machine # Lines: 82 recognised, mean confidence 0.88 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. 24. Rotalen des Appellanten Zeügen. Heinrich Beßel die 50. und Hans Othmer der über 70 jahr alt, beyde aus gestorff der letzten Clägers Mutterbruder, der erste sagt seines Vatern schweiff were der beyden Rokahre, Heinrich und zu von des ältern Mitter gewesen, ad artic. 1. es hette Cläger von der Hemelschen güldenen Hause zu Gerstorff 6 1/ morgen Landes Meyersweise eine addit testis secundis. es hätte aber Jürgen Rokahrs des alten nachkommen (d est bewegter) einen Morgen und ein Scheffelstücke, davon, darumb s niezo stritten, und habe erhalte, gleichsam sonderlich daß das Land in allen sich morgen mache vieles der achtsleuten so gemeßen und Test 1. sagt er sey dabey gewesen, als Cläger mit 6 1/ morgen bemeyert worden. Verwundert Einrichß Rokahr der ältere 1) Habe Er aber 3) Kinder gehabt, Heinrich den Br n, und jüngern, Clägers Vater Jürgen den actem Beclagter Witbe vorigen Eheman, und denn Gertend, welche hernach ben. zu zeugn angegeben, nie num. seq. 1. Judde Tracticulo rei num. seq. artic. 4. 7. Heinrich Rokahrs des ältern itbe habe Peter Seger geheyrathet, vierthalb Morgen Brautzschaz an den Hof gebracht, artic. 2. testis 1. 2. in artem rei artic. 3) werdens genennet 4 morgen. Heynlisch Land, quod et testis sed testis 1. putat, es sey nur vierdthalb Morgen gewesen, daß solche Peter Seger seinen beyde-Stieff-Söhnen geben, so sich darüber verglichen zahren wollen. Clägers Zeügen nichts wißen. Aber becl. gnügen beyde end damit, und sonderlich sagt in specie die Schwester getand, der Stoff vnter n ic hette ihr zwey einen Mölgen davon gegeben, ihm und der Mutter zur hand ehen, wie er aber sterben wollen, hätte er geordnet, sie solten ihm beyde ieder 20 fl. geben und testis 1. dem confirmat in respondenz ad interrog. articuli 5, daß sie der Schwester ieder 20 fl. geben, und sich nuß Land theilen solten, auch hätte ieder seinen theiligen beschafften, Und ad artic. 6. Sagt testis 1. Die beyden Bruder hertte ihm selbst a sagt, daß ihren StieffVater solche Verordnung und testis 3, addit der brieff von Ihrer ter habe verordnet die Mutter, solle das Land so lange sie lebte, genießen. athen hernach artic. 7. die schwester gedachtermaßen abgekaufft. Es er worden zwar Zeügen betr. ad d. acht. 7 befraget, daß mit Seger sich reservirt einen seiner StieffKinder wieder ansehen, nehmlich dem so den Hof bekommen würde das Land zu geben, mit condition den andern 2 geschwisterg und sein des Stieffvaters Brudern Albert Segern etwa nachzusammen. Allein Zeügen wißen nichts davon dergleichen ist, eiben beym vorigen aestimiren auch artic. zu dem ieder von dem Bruder der Schwester 20 fl. geben. Ferner hat Heinrich Rokahr seel. von Hermann Oldenkopf 3 Morgen selbiger Länderey erblich gekauft, welches testes actoris begehen ad artic. 3. C. Becl. 2 Acti und Zeügen übergehen diesen punct). Die kunfft were Heinrich Rokahr vom GuthsHerrn mit 6 1/ Morgen Landes bemeyert worden, testis 1. sagt er hette aber dem SteffVaterzins davon geben müßen, so lang er geleter, Testis 2. sagt es sey solche Bemeyrung bey des Stiefvaters Leb Zeiten geschehen, es hette aber Heinrich Rokahr von dem Land nichts ge abt so lange des StieffVater und deßen Witbe gelobet, und weren unterschrittliche Leüte dabey gewesen. Huresses Rei abergehen dieses 7) Heinrich Rokahr habe die Schreibendthülbe morgen langezeit nicht an die 30 jahr ruhig gebraucht. art. 4. testes affirmant, doch wißen eigentlich icht wie lange. Et teutsch Rokahres Sohn junge Rokahr der jünge habe nac seines Vatern iedem zu erlangen, daß der Landerey noch 6 jahr ruhig gebracht, interrogator. Und artic. 9. Rei. sed testis 1. respondet negatiert. Als nach Heinrich Kechers tode der GuthsHerr nach Gestorff kommen, habe er Jürgen Rokahr den ältern nicht zu meyern wollen, denn er Jürgen Poleate den jungen Heinrichs sohn schohn, damit bemovert gehabt, und habe Jürgen dem alten seinen ducaten wieder zurück geworffenten lista confirmant, und ad interro ob es nicht ex ordre geschehen, weil der guthe her geneweint. Seiger hätte das Landt Heinrich Rokahlen allein geben, Residenta artis 2ius negotiirt, so hette viel mehr Jürgen Rokahr der Altern damahls selbst gesagt, daß ihm sein Bruder gemüth die 2 Morgen geben. Quid et confirmant im bos ad ao b. Es habe näme erhalte, der eltern vergeben, mit Bruder Heinrich Rokahr habe ihn fürgen Ei einen morgen und n. 25. Rotulus d Appellaten Zeügen, Jür Nahmendorff ein Mann von 70 jahren beyder Theil Verwand, und gertr Heinrich und Jürgen E o kehrs der Eltern reste e nehmlich 1°. Der Christifftung nach heraus zu geben. (§. 8.)