# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068424:0018 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068424:0018?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Jurisprudenz LH 2, 7, 4 # Folio 9v, page id 00068424:0018 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 10r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068424&page=18 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068424/jpgs/default/00000018.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 40 lines, status machine # Lines: 40 recognised, mean confidence 0.86 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. en Ich werde mügligst hinabeilen; es findet sich aber daß in dem Treib-Schacht ein und anderes außzubeßern, also daß das ordinari treiben selbst leztens gar schlecht von s tatten gangen. Deswegen ich dann erinnerung thun müßen, darauff auch redressirung versprochen worden. Der Münz-Meister von Zell, so ein privilegium wegen des Neüen treib-werckes praetendiret, hat alhie P einen wunderlichen Process. Der Grafe von Witgenstein laßet ihm 12 kuxe auff dem Samson zu verkauften durch in 2 seiner bedienten anbieten, so mit einer Vollmacht versehen, d arinn enthalten, daß wenn der kauff gemacht, sie krafft der Vollmacht, ihm, dem Münz Meister, die Kuxe im Bergbuch in schreiben laßen sollen 11 Der Münz-meister stehet an, begehret spatium deliberandi, und sie laßen ihm unterdeßen die Vollmacht in handen. Der Münzmeister anstatt 16 die anvertraute Vollmacht verwahrlich zu behalten, oder denen so sie ihm eingehändiget, und darinn benennet, wieder z 7 d zu schicken, schicket sie seinem Bruder, mit dem Grafen n in lite versiret. Dieser bedienet sich solcher Vollmacht c S den Berg-gegenschreiber zu verleiten, daß er darauff die Kuxe von des Grafen Nahmen ab, und dem Münz er meister zuschreibet, auch die Gewehr more solito darüber ertheilet. Der Graf nachdem er solches erfahren, will seine kuxe vindiciren, und sagt, daß facta aliena ein deren so von ihm nicht bevollmächtiget, ob sie schohn