# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068428:0023 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068428:0023?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Jurisprudenz LH 2, 7, 8 # Folio 12r, page id 00068428:0023 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 11v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068428&page=23 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068428/jpgs/default/00000023.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 40 lines, status machine # Lines: 40 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. noster est (ubi mercator merces pro quibus fidejussum est tradi at quae etiam consumtae sunt) intervenerunt. . (§. 19.) Wann aber auch gleich lex in observantia were, auch diese restrictio nicht gelten solte, so ist noch ungewiß, ob endlich Becl. fidejussio vor den Schreiber nicht auch schriftlich geschehen. Dann gleichwie der Amptman vor die 11 thl. 16 gr. 6 davor der Drost Kraamwahren bekommen vid. §. 7. und vor den SaatGersten vid. §. 11. laut extracts des Buchs, schriftlich Bürge worden, also könte er auch wohl vor das Spanische tuch so der Schreiber bekommen, welches der einige Post da and weifelt wird, schriftlich Bürge worden seyn. Alleine wo solches auch nicht gelten solte, so weiß man ja nicht, ob es der Schreiber auf des Amptmans Bürgschaft, oder ob es der Ampt man selbst vor den Schreiber gekauft, auf welchen fall quaestio de fidejussione cessirte, zumahlen dieser des Drosten Schreiber ohne das einiger maßen vom Amptman als der alle des Drosten sachen dirigiret dependiret, und also zweifelsohne der Kaufman nicht auf den Schreiber sondern auf den Amptman ge¬ sehen, und ihm die wahren verkauft, welches denn Amptman daß der Amptman davor stehe, und scheinet wohlwustend gewesen, will also bona fides wie mit andern allem ansehen nach, es werde der Amptman dem Schreiber dieses geld abgezogen, und innebehalten haben. Endlich wird von Ca in der Conclusionschrift no 29, nicht unbillig gemeldet, daß Kaufleüthe sich nicht bekümmern, ob einer schrift- oder mündlich fidejubire und also observantia hujus l. si fide jussor bey ihnen unerhöret. (§. e Ferner opponirt der Becl. exceptionem excussionis debit oris principalis, aber wie im vorhergehenden §. und obe . (§. 10.) erwehnet, kan man zweifel, ob er nicht selbst schulde ner, gesetzt aber, daß er nur fidejussor, so würde doch alhier diese exception destoweniger statt haben, dieweil wie die Clägerin in exceptione contra justificationem sup plicationis anführet, und Becl. nicht wiederspricht, des Drosten Erben nirgend zu finden, zweifelsohne weil Er viel schulden hinterlaßen; würde also Clägerin schwerlich das wird d. 20. c