# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068468:0001 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068468:0001?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 1, 3 # Folio 1r, page id 00068468:0001 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 2v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068468&page=1 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068468/jpgs/default/00000001.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 52 lines, status machine # Lines: 52 recognised, mean confidence 0.90 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. die Moness ad rem Medicam pertinentes. Man mus Instrumenta haben Urin und puls genauer zu betrachten, weil solches generalzeichen seyn des Men¬ e schlichen Zustandes. Vor die urin ist nichts beßer als ein gutes Philosophum von einem glase, denn solches wird tausenten sey dinge so sonst sich nicht finden in der urin, ent- decken machen, und wird man in Kürie- zer Zeit zu solchen Regeln kommen, so alle hochwige übertreffen. (§. Ebenmäßig wird das zur adergelaße d ne Blut können examinirt werden. ( den Puls zu fühlen ist nicht ohne daß die stände den wenigsten Medicorum zu der perfection kommen werden, alle differentien zu fühlen, so Galang bemercket. (§. Dahehr ist nüzlich daß die Herrlichen gedanck ken, so der berühmte Marcus Marchiani in Sylyymica zu Papist gebracht, uns werck b gerichtet würden. Die urin und bluth können auch mit ge icht, distilliren, durchseigen mit und ohne feüer und auf andere weise pro werden, sonderlich denn man im zweif fel stehet. Ebenmäßig sind auch mit dem Speichel sowohl als Blut und Urin und noch mehr als mit blut, dieweil er ehe zu haben proben anzustellen. ( Und ich glaube daß auß der Sal großes von menschlicher constitution so wohl als auß der Uni zu p schließen, und daß aus der Anatomi des Speichels die Ursachen zu befunden, warumb ein Mensch dieses der andere jenes gern eße. Man Könste den Sprüchel clarificiren, in clar ren brunnen waßer disposition etc. wie auch mit uriri, man kan ihn und einen laßen zu crustallen anschließen, gewiße solventia oder Chagentia dazu mischen etc. werden fassen herauskommen dene von Ostitutien des Menschen zu suadriciren. Hiernechst ist ein general inquisit die Menschen anzustellen, vermit- mediciis staticae, vom Hanckorio erst durch 30jährige experientz in