# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068469:0155 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068469:0155?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 17 # Folio 78r, page id 00068469:0155 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 79v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068469&page=155 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068469/jpgs/default/00000155.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 28 lines, status machine # Lines: 28 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. HochwohlEdlrwürdiger, Hochgelahrter, Hochzuehrner Herr Was mögen Ew. hocher ohlffewürden doch von mir gedenken, daß dero gefehrteste Scheilen vom 8. Dec. a. p. noch nicht zu beantworten die Ehre gehabt? Ich kan aber heilig versichere, daß ob ich gleich offt, solches zu thun willens gewesen, dennoch ei mir daran wieder verhindert worden. Wiewohl ich auch diesen Winter mit flüssen und dergleichen Winter- Accidentien fast vorzüglich inconvenient ge wesen. Bitte demnach den lange verzug nicht ungütig zu danken. Ich würde sonst nicht ermangelt hauen, so fort demselben den verpflichtesten danck abzusseben für tero güliges Erbieten, zu meinen Anecdis H. E. mir das Calogii declarationem de punctis quibusdam inter nonnullos Theologos A. S. ventitu- tis mir zu überlassen. Da ich allerdings gesonnen bin, esst wertigen zu continuiren, so lange mich nicht die willigkeit des Verleges verlässet: so acceptire diß gewiße felicken gantz danckbarlich, und werde, wenns gedruckt wird, nicht ermangeln s en zu rühmen, daß es von dero Güte bekommen. Doch wil dienstlich bitten, nur zugleich nach etwas Gewißheit zu geben, daß die bien noch nicht gedruckt sey. Denn ich wolte nicht gerne, daß es mir wieder so gienge, als mit dem Büssensischen Schreiben deßwegen ich beym Publico in dem dritten Stücke meiner Aaudotorum depre iren mußt. Es ist mir sehr verdrießlich, daß der Verleger nicht geschwinder diese tractata trücket. Ich hätte gerne gesehen, daß künfftige Ostern Messe das vier Nüd herausgekommen wäre. Weil aber der Verleger etwas anders von mir unter die Poste genommen, hat er dießes liegen lassen, Saliculia! Des Herrn Hofrath Scheide Gute habe ich ein paar briefe von Leibnitz an den gethanen Hultium zu danken, welche in dem vierten Städer sollen mit gekundet worden. In einem derselben erwehret der Herr von Leibnitz, doch mir gantz kurtz das