# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068469:0197 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068469:0197?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 17 # Folio 99r, page id 00068469:0197 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 100v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068469&page=197 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068469/jpgs/default/00000197.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 53 lines, status machine # Lines: 53 recognised, mean confidence 0.79 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Lübeck den 26ten März 1754 praes. d. 7. May 1754 in 7 Es würde etwas überflüßiges seyn, wenn ich Ihnen die vollkommen 10 ste zufriedenheit entdeken wolle, die ich aus dero briefe empfan den. Denn dieses ist die angenehme Eigenschaft aller Ihrer Briefe e e et e und sonderlich wir sie in diesem vorzüglich starck, alle meine Eng l dungen auf das zärtlichste zu rühren. So verbindlich dankbar ich Ihnen nun hervor bin, so sorgfällig werde mich doch in Acht nehmen, d es Ihnen zu sagen. Ihre und meine Grosmuth, die Sie mir unwieder 10 leylich dargethan, leget mir ein gemänes Stillschweigen auf. Den völ 9 pe p mehr die fürchtsamkeit, Meinen edelsten Freund keinen Anlaß zum Stie derwillen zu geben, befühlet mir, die aüßerste Hochachtung sorgfällig n. im Briefe zu verhelen. Solte ich nicht durch diesen strengen zwang Ihre 2 6 an fernere liebe einigermaßen verdienen können. Doch ich weiß aus Ihrem bekandten Charcktor, daß Sie mir dieselbe auch unverdient gönnen und daß Ewig vorbehalten werden. Zugleich aber weiß ich co 2 3 eg von mir, daß keiner eine aufrichtigere Freude über Ihre Ruhe und l l Gottseligkeit, worum Sie sich nun hoffentlich befinden, in seinem Herzen führen könne. Wenn Sie nur dagegen mir eine bildige c Nachricht von den Entschuldungen, welche wegen der Nebenumstände Ihrer adjunctur gemacht werden. Allem ansehen nach werde wol des Sommer nicht so glücklich seyn, Sie nach Wundschafft e zu innen, da das vorzunehmende Tentamen mir die zeit zu meinen en Schwager zu reisen und Ihnen meinen gehorsamsten Besuch abzustellen n) ohne zweifel rauben wird. Vieleicht aber werden Sie in Junius oder gen Vorahrungswürdigster Freünd. Vaters Monat