# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068469:0240 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068469:0240?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 17 # Folio 119v, page id 00068469:0240 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068469&page=240 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068469/jpgs/default/00000240.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 54 lines, status machine # Lines: 54 recognised, mean confidence 0.90 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. herauskommen solte, da wir eben das Gedächtniß des Postouischen Gerden fern. Ich wünschte, daß die Sonnabung von Urkunden, die ich itzt habe e in 2 Stücken erschiene, davon iedes nebst meiner Vorrede etwa 1 Relationis ausmachen wird. Ehne zweifei bringe ich in der zeit, daß diese gedruckt werden, wieder so viel zusammen, daß ein 2tes Schul kan abgedruckt werden. Herr Hofrath Schmidt hat schon meine Vorrede und die Urränder In selbst zur etwas bei sich. Das Verlangen großen Theologen und Monats Männer beider Religionen, diese Urkunden zu sehen, ist die gewiße Burgschaft, daß sie keinen Leiden-Thüter abgeben werden, und je gehei mir die Herrn Catholicken mit dieser Geschühte sind, desto begieriger wird sie in Catholischen Landen gekauft werden; ja weil sie auch die Reformirten mit betreffen, so wird der Vernouf auch bei denen gut von schatten gehen. Wenn es stolte gefodert werden, so loca ich die Auf unterungen großer Männer zu dieser Geschühte auch aufweisen. Da mir nicht wischen die Copialien der Actorum aus frembden Ar¬ chiren nicht wenig bisher kosten, und ich sonst einen zwürd. kostbaren briefwechsel dieserhalb unterhalten müßen, so wünschte wol meine Mühe in etwas vergütet zu sehen. Zu dem format des Werk wolte gern groß bewarten haben, nicht zu seinen Druk, und erbische mich den gedruckten bogen für 2 rthl. zu geben, doch mus mir noch 36 Exemplare obenher auf Schreibpapier ausbitten, weil ich vielen Gönnem dergleichen versprochen habe. Ich bin so gewis von den gu d en Abgange dieses Buchs, daß ich gern die andere Meße, nach den es heraus ist, aber mit der Bezahlung abwarten will. etc. Ewr. Hochwolgebornen Gnaden werden nur dahero die größete gefälligkeit erzeigen, wenn dieselben den Verlag dieser nüzlichen Sonnung genehmigen werden. Herr Hofrath scheidt wird meine Vorrede und die Sammlung selbst gerne zu dem Ende mitt feilen. Sollte auch die öbstersche Handlung mit der Commission dieses Verlags sich nicht bemangen wollen abgeben wollen, so wird Mons. Luzac es eben so gut vertreiben könn nen. Eine Auflage von 1500 Stülen wird geschwind verkauft werden, zumahl wenn es schulweise erscheint, und der Preiß die Käufer nicht erbschickt. Ewr. Hochwolgebornen Gnaden verziehen mir mein demüthi a es Gesuch. Es fehlt mir nicht an einen Verleger, aber ich wünsch auch dem Werde alle aüserliche Zierde zu geben, die es bei einem so uninteressirten Verlage allein erhalten kom. Es würde im H Höfl. seyn wenn Ewr. Hochwolgebirren Gnaden mit einer art schrifftl. Antwort beschweren wolte, und bitte also nur dieselbe den Herrn Hofrath scheidt zu melden, durch Herrn Ebelung mir durchlich melden zu laßen, un 7 Übrigens beharre mit dieser Ehrerbüchtigkeit und dank begierde hier-Hochwolgeb. Gnaden ganz gehorsamster Diener f. I. et Bas