# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068493:0004 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068493:0004?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 4, 8f # Folio 2v, page id 00068493:0004 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 1r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068493&page=4 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068493/jpgs/default/00000004.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 48 lines, status machine # Lines: 48 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Die Munckheit selbst belangenden, so ist selbige so wundertig und unterschiedtlich daß sich niemand drein richten kan, in anfang hat es sich meistentheils unter dergestalt eines schlagflußes erzeiget, da sind die leüte flicht todt auf der gaßen ieder gefallen, in den fenstern hat man sie jückend todt gefunden, hernach hat sich einige schwulst den leüten an den hals gesezet wolche. keiner Medicin weichen wollen, daran seind sie ersticket, ohne die man weiters ziehen einiger Pest gesehen, aber allezeit hat angestecket wer nahe kommen. Ich haben sich ferner allerhand zustande bey den Menschen, und noch bis dato er ein noch in der weld nicht erkennen können, leylich hat man gefunden, daß ein ieder afftlich erser sey, wie er wolle pestilia lias seyn, denn Leüte nur einen fluß in die augen bekommen, sind daran gestorben Und das geschicht fluchs in ein zwey oder 3 tagen, es schrifft hnen das herzog in das brennet und macht den Kopfthümer wenn ihnen denen beßer wird und sparen die Länderung so sezt ihnen der todt auf der jungen zwar mache komt, der H. Ass. am halb und wo es in ein haus, kein, da laßet es keinen Menschen eben, alß daß 62 aus einem Hause gestorben, seyn daß ein haus am Rothen thurm genant der Kajs. den Rheinigkeit puto der köstenpfüningung) alsque bey die 700 personen spischet. gestorben seyn. Hie Boden tragen, todten gräber beschauer, beider und dergleichen leben nur etliche tage dahero die ältern von den Kindern die Kinder von den Eltern lauffen, und sie in der trauthen gen laßen, welches dann sehr erbührlich ein w anzusehen. Die Elern stehen von ferner und sehen ihre Kinder von eiten an auff der strauten, wenn sie sterben, da scheinet als ob Natur ihn nicht verlohren habe, da ist keine hülffe alle i Medicin ist vergeblich auch die starcksten Medicamenta wieder den gifft, der mehr schädlich denn dienlich dieweilen sie hizen. Das elend ist in groß dem daß es könne beschrieben werden. Nur das ist er chrecklich daß wer dem andern helffen will. Flügen sterben rumb, und also die jenigen so die Natur zusammen gebunden, einen Der gefalt fliehen, daß keiner dem andern einen Franck waster reichet. Man sagt, daß aber die00000 Menschen aller gestorben, daß |: Hörnigk: | aber man kan es nicht wißen dieweilen vielhundert heimlich begraben werden. Alle die großen uff Lande umb die stäck sind voll gräber, die Haüser verlaßen, und die übrigen heute auff die felder geflohen. Alleine Nutz prochen und wohren. Sovielen nimt die Kranckheit nun tag aber ehet aber den andern desto hefftiger wieder an. Gott lob mein haus ist noch nur wie sind zuandschm will, ich habe ein praeservatif, so eine gewiße praeparation des giffts ist, bey welches ich große tugenden gefunden, Gott erbürme sich über uns alle, und wende, einen Zorn von uns ab guth 6 62/