# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068495:0193 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068495:0193?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6 # Folio 97r, page id 00068495:0193 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 98v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068495&page=193 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068495/jpgs/default/00000193.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 37 lines, status machine # Lines: 37 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Von der Essentz oder Itzigenii oder S. Johannes k Man nimbt oder Jehrmes Blumen von den gingel abgestiefft ehe sie recht uns auch vollkomme gelbe geschossen. Alünelein haben, so viel man deren haben will hecket solche klein und gießet darauf einen rectificirten Brankwein der schohn von gedohrten Experiosem einmahl abgezogen daß die Blumen waß davon werden aber nicht darinn geschwimern, so diß verrichtet thut man sie in ein glaß Folben und drucket dieselbe mit einem holtzern stand hinab daß sie unten in bauch deß Volbers zustehen könne den deckt man mit einem zimlichen großen oder zweyfacher Blinden Helm zu unser ie anfanges gelehret, noch zugeklebet dieser Volben wirdt in balneo Marc Wenn daß waßer nur so waren sein soll, daß man in handt darin leiden mag) gestelt und biß es 2 tage darin stehen, wen nur die materia erkenn und e der liquor herauß gefreyet worden wirdt der stelbe gar hoch Braun roth von farbe sein denselben heiset man durch ein Säcklein daß er noch seiner arth klar werde, oder leßet ihm einen glaß so lang stehen biß daß was geb und dünck darin ist sich auf den bade setze uns areßklar fein genöhlig von der secibus in einander glaß abgegeben werde, den man sich nicht unterstehen soll weder dieses in fusam noch ein anders darin hertzachtige Subrantion sind mit eiger zuillarificiren, weil dadurch der liquor drübe und dicke wie ein breÿ oder zum wenigsten von der gemelten Subtantz der sich mit den Syer weiß vermischt) beraubt wirdt, als den stellet man den abgegoßem liquorem in ein distellen kolben in balkeo maria undt ohut gar sanfft bey Heisen aber doch nicht stieden den was der Brautwein so lang dictilieren biß das eine dicke zähr resinesche substantz bleibt welche die Essentz der Blumen ist, die stelle mir man auß dem grosse und verwahret sie in einem consero glaß wohl zu gebecket