# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068495:0194 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068495:0194?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6 # Folio 97v, page id 00068495:0194 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 98r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068495&page=194 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068495/jpgs/default/00000194.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 35 lines, status machine # Lines: 35 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Von Essentz deß tausent gülden kranets Man nimbt tausent gulden kraut wen es in voller blicht stehet und streüfft die bletter sambt der Blumen ab, stosset sie gar klein uns thut stie in ein Gloß kolben mit seinen blinden Helm wohl vermacht in talseum Mariae und leßet es also differiren 24 stunden lang. Probstet der stafft und clarificiret ihn mit eÿen weiß und bringet ihn zu seiner beherlichen consistenz auf diese weiß soll man mit Ehren Preiß verbena pilosella, Agrimonia und allerley andere kreuter so nicht gar viel sanfft haben umb Gehen. Diese Essentz wirdt wieder die ver stöpfung der leber deß Meltzes uns andere haubt Glieder wieder, die gelbe sucht meinigkeit deß geblüts, woz er sucht verhaltung der Monats die seiten, wieder kolten gifft, und der Pulwurmer mit großen nutzen gebraucht Von der Essentz der gedorten rathen rosten Nun 4 loth schöne wohl gedarte rosten knöpfen an denen daß gelesen, nun abgeschickten hocke sie klein und schütte, ein son guth gemein Hauses grossen waßer oder auß mangel gedigte Hirte Brunenwaßer darüber, matceriene es in balneo 6 stund lang drucke daß in fuhem auß uns wiederhohle in demselben infuto die incarnation mit andern rosen zum 2ten und drittenmahl élarificier es mit freyer weiß und bereite die Ehsentz nach gewohnheit die also da von farbe hübsch hoch roth sein wirdt. Dießelbe nach in allen affectibus gebracht und den Compositio permis ciret worzu die rothen rosen nützlich befunden werden, und auf diese weiß kan man mit dem gedörten ßelbig, roßmaria klumen und gelbe wollen Jaß min nälcken verfahren werden