# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068523:0003 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068523:0003?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 1, 13c # Folio 2r, page id 00068523:0003 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068523&page=3 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068523/jpgs/default/00000003.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 21 lines, status machine # Lines: 21 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. e Scholio Die mahle werden abgemeßen, durch den Motum loca lem so wohl anderer Corporum, als vornehmlich der Sonnen. Und dahero, so fern wir das Maß der vergangenen Mahle in Gedächtnüs behalten sind die vorgangenen Mahle doch gleichwohl ein conceptus die aber ihm existenz nirgends anders, als in memoria cogitantis haben. Definitiones Die Zeit, (Zum Exempel, Ein Jahr, ein Tag, eine Stunde) ist nichts anders, als eine gewiße Anzahl der Mehle, in welchen die Welt werhafftig zu gegen gewesen ist; welche mahle auch fortgehe wenn gleich die Sonne stille stehen, v. kein corpus einen motum localem mehr excriren soll. Schol Wie groß aber das kleinste mahl sey, können wir Menschen nicht begreiffen, oder determiniren wenn keine Welt were, so were auch keine Zeit. denn ohne gegenwarte eines dinges ist kein mahl