# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068529:0002 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068529:0002?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Militaria LH 36 # Folio 1v, page id 00068529:0002 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 2r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068529&page=2 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068529/jpgs/default/00000002.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 45 lines, status machine # Lines: 45 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Die teutsche jugend legt sich zu sehr aufs studiren und reisen; und ver¬ schließt ihre beste zeit in schuhlen und fremden landen, gro aß mann einer extremität gleich zur andern zu gehet großer Vortheil derer so die wißenschafften in ihrer d Sprach lernen. Man soll die jugend mehr zu der wißkunst, bau und bewegungskunst, feld und garten werck, als latein und schreiberey anführen. Man soll nicht iederman ohne unter scheid studiren, und keinen leicht ohne erlaubnüß reisen laßen . Man soll in Teutschland Academien auffrichten zu leibesübungen und solchen wißenschafften die wie obgedacht in würcklichkeit bestehen. Exempel der neüen Academie zu Turin. Unsere Ritterschafft ist eigentlich des reichs stets unterhaltne und besoldete Reiterey, so Krafft ihrer Lehnen, dienen soll die wehre nun in eine gewiße co ordnung zu bringen. e Wieder teutschen helden Sprache nicht so wie bishehr, sondern mit mehrer grund und nachl Druck aufzubringen. ( und großer freyheiten dem Vaterlaufs