# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068529:0004 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068529:0004?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Militaria LH 36 # Folio 2v, page id 00068529:0004 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 1r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068529&page=4 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068529/jpgs/default/00000004.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 49 lines, status machine # Lines: 49 recognised, mean confidence 0.97 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. aber Daß man sich mit solchen Dingen so im weiten felde nicht aufzuhalten. Daß Teütschland niemahls vielleicht in schlechter Ver¬ faßung gestanden als iezo. Daß nicht leicht ein land in der Christenheit darinn es schlechter in Krieges sachen bestellet. e Teutschland ist in so großer gefahr als iemahls. Wegen Türcken, Franckreich, Schweden, Dennemarck, ja auf gewiße maße wegen des Kayser und Brandenburg selbsten. Weilen das Haus Osterreich und der Churfürst von Brandeburg im nothfall sich vom reich absondern und auf sich allein werden dencken müßen. Man darff sich nicht ein bilden, daß es mit Schweden gar aus sey. Dennemarck ist uns so formidabel und besorglich worden, als fast Schweden gewesen n Schweden und Dennemarck trachten umb die we mit Teütschland und schaden bey Franckreich einzukauffen e und der teütschen schad solten gleich die Teutschen mit der hant und bezahlen So lange die Teutschen Fürsten und Stände des schuzes vom reich nicht versichert kan man sie nicht verdencken, wann sie zu ihrer erhaltung sich in neutralitäten, auch wohl nähere verbünd mit frembden einlaßen müßen.