# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068529:0007 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068529:0007?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Militaria LH 36 # Folio 4r, page id 00068529:0007 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 3v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068529&page=7 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068529/jpgs/default/00000007.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 46 lines, status machine # Lines: 46 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Wenn wir im Reich sicher gehen wollen, müßen wir unsre Rechnung darauf machen, daß wir vor uns selbst auch ohne frembde Hülffe bestehen können. darzu nun gehören zwey dinge: Vorrath von Geld, und Munition und wohl geübtes Volck. was nun das geld begriffen, und wie der Nahrung zuhelffen, + gehen, Handel und wandel in bestern gang zu bringen, sonderlich aber die leüte in solche arbeit zu stellen, dabey etwas zu verdienen; und gemeine hülffen be einzutheilen, zu machen das landes geld und Leüte nicht allein im Lande zu behalten, sondern hinein zu bringen. Allerhand schädliche landverderbliche laster und mißbraüche abzustellen, die anlagen und gemeine hülffen beßer einzutheilen, ja zu machen, daß die leüte weniger geben, und doch die herrschafft mehr bekomme; solches erfodert eigne der sachen wichtigkeit nach weitlaüffige bedencken, so aber eigentlich anhero nicht gehören; zum theil auch in der eyl nicht ins werck zu richten. da doch unsere wohlfarth aniezo in eilfertigen entschluß bestehet, Doch find einige sobewand daß sie auch in geschwinder eyl Zu vollstrecken; davon dann absonderliche bedencken zu stellen we feldbau und Hans- waltungs-wesen zu verbeßern. 16