# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068531:0263 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068531:0263?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Optik und Dioptrik LH 37, 2 # Folio 132r, page id 00068531:0263 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 133v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068531&page=263 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068531/jpgs/default/00000263.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 42 lines, status machine # Lines: 42 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ossmus Conrad Cuno Von Hamburg Bericht An die Herren Liebhabere optischer Kunst werden Den Handgriff und gebrauch seiner Hierbey verzeichneten manufactorum, samt denen darzu nöthigen Instrumenten betreffen an Titu Fig. 1) Verzeichnete Instrument dienlich, die in Horn ein gefaßte gläßlen, so hier mit A. bemercket, anzustecken, und bewunderungs würdige Sachen dardurch zu betrachten: Ist gemacht, das eß sich hin her, auf und ab bewegen läst, damit ein objectum so eß auf einmahl zu sehen zu groß, durch sothane bewegung gantz und auf allen seiten kan besehen werden, und zwar muß eß also zu gehen, eines von denen nebenstehenden kleinen Instrumentlen wird, so etwas zu betrachten darauff gestecket, oder wann das effectum gar zu klein, mit Torbünthin angeklebet worden, in die höle Röhren, mit B. bezeichnet, geschoben, an die spitzen Ç. wird ein solches im Horn eingefastes gläßlen angestecket, mit dem geleuck. Wird das gestädte gläßlern weit oder nahe ja auch auf beÿde Seiten des objecti gekehret, und solche über auf den andern theil zu betrachten beliebet, kan das objectum mit samt der Röhren bey dem untern stil E. gar herum gedrehet werden Wolte man das objectum von oben herab besehen, kan das glaßl so weit hinauff geschoben, und hernach bey der spizen C. Flach, nach nöthiger dictatorz, gewandt werden. Die nebenstehende kleine Instru len dienen, und zwar das mit F. bezeichnet, allerhandt ungezifer und kleine lieber anzustecken oder zu kleben, solte aber etwan ein wurm oder sonsten ein objectum zu groß seyn, und durch stetes be wegen und krummen verhindern, daß eß genau nicht betrachtet werden kan, so ist das Instrumentum zu gebrauchen, womit das objectum an beyden theilen kan angespisset und dann völlig betrachtet ererden. daß dritte zustrumentien mit I:H bezeichnet, dienet, etwas dünnes und ablange wie auch durch Hülff der glaßernen Röhren oder Tabulii die Liqueres zu sehen, und zwar also, das dünne und ablange sub jectum wird durch die in dem Instrumenten verfertigte fählen ge stecket, auf die zur andern Seiten gemachte Einschnitte geleget, vor mittels des federlen R. abgefasset, und also zu betrachten tänglich gemacht. Die liquor aber werden Vorhero in den Tubulum 1 gezogen 1 13