# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068535:0095 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068535:0095?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Chemie und Alchemie LH 37, 6 # Folio 47r, page id 00068535:0095 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 46v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068535&page=95 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068535/jpgs/default/00000095.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 32 lines, status machine # Lines: 32 recognised, mean confidence 0.95 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Grund Mäßiges Bedencken er beygehenden Tractat. genant daß Gülden Testament. So erscheinet vor erst zwar wohl daß der Author deßen im Adeptus der Kunstbesetzer gewesen, und daß ohne Zweiffel, welches aber mehr auß den umbständen und der Heerligen Allegoria, alß be nehmten Speciebus und Subjectis abzunehmen. Denn außer dahin daß der Process nach der Litera genommen, nicht wirt angehen können so sindt daß Meer und der thun nicht metallisch oder Homogenen sondern Hierogenia et aliena und dahero nicht die behörigen inge. Welches sowohl vernunfft mäßig, alß auch auß dem glück fehllbahren Consensu der Philosin zu schließen. Denn also seye ein Phil. der Künstler muß der ersten fürnehmsten wurtzeln nicht unkündig sein, welche von des wercks wesen sein. Denn werden anfang nicht weiß wirt nunmermehr daß ende finden Ein ander sagt; wer in etwa einem oder andern der Natur begehrt noch zu folgen, es sey in welcher arthes wolle, der muß nothwendig Ihme allezeit 2 dinge vor Augen stellen 1) daß Er eben dieselbe materia nehme, daß er die natur zu eben denselben Ende gebraucht 2. Daß alle sein thun und werck, bey anrednung vor genommenes dings eben so sey, oder doch demselben gar gleich, denn eine natur freüet sich der andern, und eine natur wirt durch die andere verbeßert. Denn weil daß fingirende und daß, waß fingiret werden soll, eines bey uhrstänigs und geschlechts, sein sollen, und aber dieselbe metallen auf welche der Lais Philosophico geworffen wirt, in auftragen noch unkommen sindt; so muß auch nothwendig gedachts Pulver hes seins, in seiner wurtzel oder Pfestung metallisch sein etc. dann wie die übung üm auch der Wahrheit im Ersten Capital lehret; so ist der Lapis Phil. eine metattische materia, welche in wegen und die Form der unvnkommenen metallen verstehret, daß aber solche Beiwandelungen nicht geschehen können, alß allein durch seines gleichen, ist schon vor längst von allen Philosophiae dargethan. Auß dem Ende eines