# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068535:0108 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068535:0108?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Chemie und Alchemie LH 37, 6 # Folio 53v, page id 00068535:0108 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 50r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068535&page=108 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068535/jpgs/default/00000108.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 48 lines, status machine # Lines: 48 recognised, mean confidence 0.88 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. willen und daher alle Feindtschafft. Der Heylige Thalerus sagt: soll Gott in der eingehen, so muß die Curatur außgehen etc. daß ist soll Gott in unserer Seelen Grundt offenbahr werden, so muß unserer Seelen-willensg nicht mit den Centuren, und dard lischen Graweln, die wir etwan alzu seer lieben, geschwänger und verfürstert sein. Alß da sindt Rechthum, Ehre, pracht, Zeitlicher Ruhm und dergleichen. Und unser Liebster Heylandt s e e 2 2 einer nicht solches alles verläst, und sich selbst verlangnet, der s ner nicht werth. Denn wo Eine Schatz ist, da ist auch einer Hertz. Dannenheit sagt der Wunderman Jacob Böhme; man solle nichts in Eigenthum haben oder besitzen, sondern gedencken daß daß alles v waß man habe, Gott zugehöre, und wir mir zu Hauschältern drüber gesetzt sindt. Das ist, wie der Beylige Thuleius saget, wie sollen waß Centürlich ist, nicht gar inniglich lieben. b d D Denn wenn wir gleichthum, Wollust, Titele Ihre Az. gar zu u müglich lieben; so ist unsere realen Willen- geist damit ge schwängert, und eben daßelbe ist seine verfüchttunge, und es sey nunseß die eingefasten Grauel, in der Zeit, noch vor unseren Ende hoc brochen werden, welches geschiehet wenn wir unsere Stunde bewäre zu bringen, und den eingefasten ab Göttischen Löstern, stamm feindt werden. sonst wirt die Halle Sonne, Christus, nicht in ihme scheinen können. Ich oder finß sondern Er wirt dieselbigen Tardischen Gewelden die Er hier in der heit gewürcket hat, in seiner magia erscheinent haben, und sel bige Ewiglich freßen müßen, u. wirt der schlechte die Finsterniß sucht können ergreiffen, daß liecht. (§. Darumb sollen wir wie Thomas de Remps sagt: Anseyn liebsten communi zum Freündt behalten, u. den erwehlen her unß, wann sonst jederman von unßweichet, endlich nicht ver derben noch verlaßen wirt. und Christus soll allein der sonderlich geliebete Freümt seyn auß allen Freünden. Alle menschen sollen umb Christus willen, aber Christus allem umb sein selbst willen lieb gehabt werden etc. Denn wie die Teütsche Theologiae saget: wenn nicht Gott über alles geliebet wirt, so wirt Er nicht alß Gott im Menschen glorieirt 2. buch 7. c.