# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068535:0109 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068535:0109?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Chemie und Alchemie LH 37, 6 # Folio 54r, page id 00068535:0109 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 49v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068535&page=109 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068535/jpgs/default/00000109.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 41 lines, status machine # Lines: 41 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. 5 Nun wenn der Mensch seine Sünden erkennet, und bedencket d wie Es seinen Liebsten Gott beleidiget, und ungehorsam gewesen e ist; So gehet Er in eine Große thüe, Erachtet sich alles gu nicht ten unwürdig, und wolte sich selbst umb seines ungehorsahms strecken willen sollen solte, so ist er denn leicht vom von geist, oder gantz opfert sich den Willen Gottes auf, und bittet, daß hinführo Gottes Wille bey Ihme geschehen möge. Ob nun wohl die sündtl. lüste im Fleisch, dem Menschen von außen noch immer anhangen und daher mit sich selber noch immerdar im streit stehet, und Knurfen muß, auch eben nicht allemahl durch den Geist des Fleisches ge schäffte todten kan; so muß doch sein Gemüth allezeit in Gott d gerichtet sein, und mit demselben Gott dienen, auch in Gottes willen anregenen, auf das Gottes und sein wille a nur ein wille werde. Da muß mit Thomas de Rempis segen können: Herr, allein daß man Wille recht und starck 3te buch gegen die bleibe, sonst thue mit Mir waß die gefält, es kannen je nicht anders denn guth sein alles daß so du mit Mir Mitte, daß ich in des amstenüst sey, so sey gelobet: wiltu daß ich im Licht sey, so sey zu ubermahl gelobet: begnadestu mich zu trösten, so sey gelobet: und willte mich laßen be trübet werden, so sey gleich so wohl gelobet: Man muß also gern vim und mangelhafft sein wollen, als voll und leichf Siehe ein solcher Mensch kombt wieder mit seinen Inneren neüen wieder Menschen aber der temperatur oder gleichheit in wandelt im Licht. n Christus ist daß Licht der Welt wer Ihme noch folget wirt nicht im Einsternüße wandeln. Daß wir nun nicht mehr in ungehorsam und eigenen Willen leben, und unse Eigene gloria in allen dingen Sachen, wie Lucaser that, auch nicht in die 4 Elementa des Teüffelß nehmlich Hoffarth 18. c