# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068535:0114 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068535:0114?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Chemie und Alchemie LH 37, 6 # Folio 56v, page id 00068535:0114 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 63r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068535&page=114 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068535/jpgs/default/00000114.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 35 lines, status machine # Lines: 35 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Gott offenbahren will, soll Els. Hier aufrichtig geschrieben werden Nach dem nun Elfrheden mich in solchen hohen Sachen, verursacht zue schreiben (darzue mich denn bewegt die Erklehrung aures sambt der Churfürstin Gemuth) so will ich hiemit E. Ch. H also vnterthst mit dem allerkurtzesten, so immer müglich sein kann, die rechte verbothene Göttliche warheit endtdecken c c vnd eröffnen, auch zue verstehen geben mit dem allerkurtzesten so Ihr hernach vernehmen sollt. Der Allmächtige Enige Gott wolle Ew. Chofhr. sein H. Geist darzue verleihen, deß hr solches mit ringem verstandt, welches ich hiemit kurtz schreiben will, davon wohl viel bûcher geschrieben sein, vndt dieselbe mit viel vnd weitleufftig vmbständen vnd durch viel hochgeachten verstand vermerckelt, daß wenn man schon dieselbige lieset, darnach eben soviel vnd zum theil weniger dum zuvor weiß. Damit aber Ehrfhr. solches Ge¬ s schwetzes vnd weitleufftigkeit in kurtzen möget verfaßet haben. so will ichs also hiemit in das allerkurtzste bringen, vndt pr auch nicht lange jahr oder viel dieß oder anderß zuewerste geben, alß bißhero von vielen geschehen ist, ietzt mangelt dieß ietzt ein anderß, vnd dergleichen Sach kann man nicht so bald zum Ende machen, daß alleß bedarff man zum rechten grund der warheit gantz nicht, sondern die sprachen vndt gedencken, ob es eine Schickung Gottes ist zue der Kunst zuekommen vnd auch dieselbe zue offenbahren, vnd allso d Gott von hertzen zue bitten, vnd darnach ihm vertrauen vnd c achrichtig zue handeln, so schickt Er allezeit sein heil. Heist, daß man die Matur bezworen kann, waß Er darin gelegt vnd vor der wellt bedacht hatt, darzue leiche der Allmächtige sein Götti, Seeg. A