# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068549:0005 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068549:0005?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Ad vitam Leibnitii LH 41, 9 # Folio 3r, page id 00068549:0005 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 4v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068549&page=5 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068549/jpgs/default/00000005.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 25 lines, status machine # Lines: 25 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. om. 4. May. May. Carl desselben sers allergnädigsten Herren wegen dem Churfürstl. Braunschweig, Lüneburgischen Geheimen Justiz: Rath Gottfried Wilhelmben Leibnitz in Gnaden anzuzeigen: e Es hetten allerhöchst gedacht Ihre Kay. Maÿl. die Ihm bey- wohnende, und Ihro verschiedentlich angerühmbte, auch von selbst wahrgenohmere stattliche qualitäten, vernunfft gelehrt und geschicklichkeit, und in Reichs-Rechts- und andern Wildt sachen erworbene wißenschafft und erfahrenheit allermildist betrachtet, und dan in deren ansehung, bekomb auch, daß deßentwegen Weilandt dero in Gott ruhenden Herrn Vatters Leopoldi Kaÿle Mayle glorwürdigsten andenckens allhiehen ent zuhloßen gehabt, denselben zu dero würcklichen ReichsHoffRath auff- und anzunehmen, und dan, daß Ihro und dem Gemeinen Waßen Er in vielen begebenheiten angenehme nutze und er- sprießliche dienste geleistet, ihn zu dero Canz. Reichshoff Rath wurcklich allergnädigst auff- und angenommen: Also und dergestalt, daß Sie Ihn zu seiner zeit in die ReichsHoff Raths Versamblung einführen, und alle solcher stelle antlebende vorrechte gnade ehe und nutzbahrkeit angedeyen sollen, in- zwischen aber Ihme von tag dieses Decreti die ReichsHoffRaths besoldung gleich andern auff der gelehrten Bänckh sitzenden Reichs HoffRäthen auß des Kay. Hoffzahl Ambts mitteln L11. XI, 3