# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068549:0165 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068549:0165?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Ad vitam Leibnitii LH 41, 9 # Folio 86r, page id 00068549:0165 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068549&page=165 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068549/jpgs/default/00000165.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 36 lines, status machine # Lines: 36 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Allerdurchleüchtigster Großmächtigster und unüberwindtligster Kayser und Allergnädigster Herr Nachdem ich vernommen, daß einig Geld zu bezahlung der Reichshofrahts-besoldungen verordnet worden; habe bey E. Kayserl. Hochverordneten und Catholischen May4 zu Cammer ich mich angemeldet, damit ich sowohl die restirende Besoldung erhalten, als auch zur quartaligen ordinari hebung kommen möchte; aber vernehmen müßen, daß man darüber an E. A. zu vernehmen. ein neies allemünterthänigstes Reformat erst abgehen laßen wolle, wie erfahren ob mir damit zu willfahren, oder nicht in Alleine weil dadurch die Zahlung verschoben werden möchte. H. Kayserl. Magt Sich auch bereits auf das vorige Reserat dergestalt allerhandst ercläret, gehabt, daß ich deßen effect ohne neue anfrage hoffen können. Und sch wegen meiner Reise, und Subristenz kosten alhier ein großes angewendet e n wederß bereits eine überauß schwehre doppelte wo erleget, keineswegs auch pro Supernummerio gehalten werden kan, da ja durch mich die ordinari Anzahl nicht überschritten wird. So gelanget an E. Kayserliche May' mein allerunterthänigstes Suchen hiemit, Sie geruhen die zulängliche aller größte ordre dießfals an Wohlgedachte dero Hof-Cammer förderlichst ergehen zu laßen; damit ich nicht allein die ordinari besoldung eines cklichen Reichs hefrahts qvartalike beständig genießen, sondern auch das bereits fällige aniezo erhalten möge. Und ich verbleibe lebens zu ße et in steter dévotion Kayserlichen und Catholischen Mayt Wien 17 Novembr. wengehorsamster Burd Leibniz allerunterthänigster