# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068549:0251 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068549:0251?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Ad vitam Leibnitii LH 41, 9 # Folio 133r, page id 00068549:0251 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 134v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068549&page=251 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068549/jpgs/default/00000251.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 47 lines, status machine # Lines: 47 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Die zeit meiner abreise nähert sich: Ich weiß nicht ob mir Gott die gnade geben werde, mit wieder zu sehen; daher, nachdem mir E. M. einen besondern allerigsten antrifft gegönnet, und zu sprechen erlaubet. ich mich in meinem gewißen verbunden, noch vorhehr das jenige vorzutragen, was meines ermeßens zu deren besten Glori und Autorität gereichet, und nicht wohl verschub leidet. Mt sind der vornehmste Monarch der gröstenheit, Gott hat Sie mit sehr großen tugenden, tapferkeit, verstand, und Liebe vor ihre Unterthanen begabet. Er sezet Sie aber zugleich auf die Probe, und wie das gold ins eyer, und schicket schwehre Zeiten, damit der ianz desto mehr herfür leüchten, und nach überwundenen Schwührigkeiten die e Vergnügung desto größer seyn möge. Sie sind in einem der schwehresten Kriegenbegriffen und haben an dem Hauß Bourbon einen feind deßen Macht der Türckischen weit vergehet. e zu Hause und bey den ihrigen und leider finden gesaget, p überauß große Hintermüße, so von vorheh ä gehenden theils unglücken, theils unordnungen hehr rühren, und nicht leicht zu verbeßern, daher haben E. Mt nicht allein großes Nachdencken, sondern auch großen vigorem, und fertige entschließungen nöthig. Denn offtmahls angewißen momentis alles lieget, wie man mit der Spanischen Monarchi Leopoldinis temporibus erfahren, die allen ansehen nach durch protestination verwahrloset worden. Es haben auch E. M4 zu außweitung der geschäzte und zu vollstreckung ihrer guthen resolutionen solche Leüte anstalt und wege nöthig, dadurch ihnen die arbeit erleichtert werde. Denn wenn en. Mit selbst zuviel in alle kleinigkeiten gehen und nicht nur die fines, sondern auch alle media subalterna überlegen, und selbst die schwehren steiner herren sollen, so in weg geleget werden, so müßen (I. Mt nothwendig müde und abgemattet werden, und alles muß langsam von statten gehen. auch im Reich