# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068582:0001 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068582:0001?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 3, 8 # Folio 1r, page id 00068582:0001 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 2v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068582&page=1 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068582/jpgs/default/00000001.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 39 lines, status machine # Lines: 39 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. r beider Elisendorf R orti Monsieur Helwerts meinung will mir nicht recht in Kopf denn ich kan nicht begreiffen was die Seele ist, und wie sie zu einem andern Leib kann kommen. Nach meinem schlechten Sinn zu raisonniren, solte ich ehe glauben daß alles zu grund gehet, wenn sehr sterben und nichts übrig bleibt, und iedes ollmlut, davon wir worden seyn, sein theil wieder zu sich nimt, umb wieder was anders zu machen, es sey ein braum oder kraut oder sonst was das wieder zur nahrung lebendiger Creaturen. die gnade Gottes deucht mir, kan allein die Seele unsterblich glauben machen, und Natürlicher weise komt es einem eben nicht in köpf zumahl wenn man fährt wie die leüte werden, wenn sie einmahl gestorben, seyn e Gott der allmächtige ist so unbegreiflich, daß mich nicht daß es seiner allmacht zu wieder und verkleinerlich ist, wenn wir ihn in den schranken unser ordre wollen einschließen. Wir Menschen die Regeln haben können guth, oder bös seyn nach dem wir den Regeln folgen oder dawieder e hun, aber wer kan dem gesez geben allmächtigen auch ein rechtes Zeichen den 2. Aug. 1696