# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068582:0002 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068582:0002?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 3, 8 # Folio 1v, page id 00068582:0002 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 2r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068582&page=2 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068582/jpgs/default/00000002.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 37 lines, status machine # Lines: 37 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Daß wir nicht begreiffen was Gottes guthe ist, ist daß unser glaube uns weiset daß er 2 Menschen erstlich geschaffen denen er gerad einen ansteß geben umb zu fehlen, denn was war es nöthig einen baum zu verbieten, hernach den fluchsälle die zu sezen so nicht gesündiget hätten, in dem sie noch nicht gebohren wären, Nach unser rechnung gehet das gerade, gegen güthe und gerechtigkeit gegen güthe in dem er das übel verhindern köndte wegen gerechtigkeit, in dem die gestraffet werden die nichts dafür können und nichts gesundiget haben Weiters lehret man uns, daß Gott der Vater seinen einigen Sohn vor uns gegeben hat, das war ja nach unser Rechnung auch nicht rechte h nun der Sohn hätte nie gesundiget, und kundte nicht sündigen. Also deucht nicht daß unmöglich ist zu begreiffen, was Gott mit uns machet, daher nur seine allmacht zu admiriren ist, aber ohnmöglich von seiner güthe und a t gerechtigkeit zu raisonniren ch habe die freyheit genommen 2 schohn, leztmahls meine meinung Christi über der junger fragen, e wegen des Blind¬