# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068582:0003 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068582:0003?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 3, 8 # Folio 2r, page id 00068582:0003 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 1v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068582&page=3 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068582/jpgs/default/00000003.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 48 lines, status machine # Lines: 48 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. gebohrnen gesagt. Doch will noch dieß zu sezen, daß ich nicht finde, daß es eine France ist, daß diesele zu einem andern Leib gehet. Denn weilen ja die e juden und Christen glauben daß wir durch adam sind verlohren worden, der unser aller Vater war, so haben die junger auch leicht glauben können, daß man der leiblichen Vater sündeträgt und also selbst als sündige Menschen gebären. Aber au s Christus leugnet, daß er vorher ehe er gebohren worden, gesundiget hätte, denn er sagt, daß der der Bladt ge bohrne noch sein Vater gesandiget, sondern daß es geschehen, damit die wercke Gottes gesehen werden mößen, und seine ehre spriesen werde. Also zerschlägt des Herrn Christus antwort deß H. Helmonts meinung Ich bin wohl E. L. meinung, daß diese opinion ein schlechter trost ist, denn man behält, nur wie man si aber man weiß nichts vom Wiederleben. Ich finde auch nicht zum besten, daß man nichts weiß von seiner jugend. ich wolte aber vergeßen in Mutter Leibe gewesen zu seyn, Denn das solte einen Exkeln, wenn man daran gedencket. Mons. Helmonts zu Friedenheit und e ruhiges gemüth das möchte ich gernen lernen, gedencken über obiges vor der hand Ich bekenne daß man noch naturlich und vernünfftig scheinet was in dem Extract Schreibens von der Seelen gemeldet worden, daß die von natur sterblich, und bloß ans Gnaden unsterblich sey. wie unser glaube mit sich bringet. Dieweilen der theile der dinge wieder in die Elementen geben, umb zu neüen gebührten gebraucht zu werden. e Es scheinet auch nicht alzu vernunfftmäßig, daß man von Gottes thun und laßen auß dem Schulfürstl. aus fürgebildeten Regeln gesezen, der gerechtigkeit und Ordnung urtheilen wolle. Also daß die straffen oder belohnungen Würden a oder a n in einem andern Leben dergestalt aus der gerechtigkeit Gottes nicht folgen Allein wenn man etwas mehr zeit und nachsinnen auff die e betrachtung dieser dinge wenden köndte, solte ich fast dafür halten man würde befinden, daß das verstreüung der theile unsers Cörpers die zerstörung der Seelen nicht folge