# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068582:0004 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068582:0004?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 3, 8 # Folio 2v, page id 00068582:0004 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 1r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068582&page=4 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068582/jpgs/default/00000004.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 77 lines, status machine # Lines: 77 recognised, mean confidence 0.87 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. theils die zerstörung der recht Und was ordnung und gerechtigkeit belanget, so solte ich glauben andern es seyen gewiße allgemeine begeben, welche sowohl bey Gott als vernünfftigen Wesen statt haben, denn ich befinde daß die Säze oder Wahrheiten von zweyerley art seyn etliche kommen vom empfindenen andere Neu vor, nicht vor alles, sondern a a Die Wahrheiten der empfindung sine der vor die selbige empfinden, und auch vor die Hochfürderung wie viel vielleicht leicht wie viel viel viel ein der des empfindung halber nach seine Jahre wird gesagt, man müße von geschmack alles die Wahrheiten des Verstandes, sind nicht besonderlich, sondern nicht streiten fürst allgemein, und was dießfals theilige wahr ist, das ist und bleibet wahr, auch für die Engel und für gott selbsten diese ewige unveränderliche Wahrheiten, sind der feste unbe- vegliche Verwand darauf alles bestehet und gleichsam der Mittel Kunst e aller Veränderung und bewefung. Und ist es, kein geringes, sondern allein wir menschen b abaruß und ihren Herr Secult gewiß etwas Göttlichen a e in disem Vergänglichen zustand, deren theilhafft werden können i s t l0 l0 auch von dem specie Solche Ewig-Wahrheiten sind die wahrheiten der Zahlen in der eichnechnüße in der Meßkunst, die wahrheiten der Bewegung in der erwichtkunst ind in der steinkunst. Und deswegen sagt man mit recht, daß Gott alles nachzahl, maß, und gewicht gemacht habe. Solchem zu folge ist ferner zu bedencken, daß ordnung und Einstimmung oder harmoni, auch etwas mathematisches oder wiß Künstliches seyn, weil sie in proportionen, oder Vergleichung bestehen Und weil die gerechtigkeit nichts anders ist als eine ordnung betreffend das guthe und böse so den vernünfftigen Substanzen zukomt; so folget das gott als die höchste und höchst verständige Substanz, die gerechtigkeit und bestängligste ordnung ohnbeweglich beobachte also daß ich glaube, wenn wir die wahre ordnung der göttlichen Regirung dinge verstehen solten, wir befinden würden, daß alles aus der massen wohl und vergnüblich über alles, daß das wir wundschen möchten, und also so guth als ze verlangen nicht nur vor das ganze, sondern auch fur uns imponderheit wie dann auch wohl die rechte Vergnügung auff dieser Wahrheit beruhet, Gleichwie man aber die schohnheit eines tropffentrichen gemäldes nicht nicht bemercken kan, wenn das auge nicht am rechten orthstehret, so gehet es uns auch das wir in diesem gegenwärtigen und kurzen leben, noch nicht d rechte stelle besizen, die allgemeine ordnung zu betrachten inzwischen Zeit man große ursach zu urtheilen, daß und noch vor behalten, dem rechten besicht künst, über zu rücken, und darauß die ziehen guth und verandlich zu befinden, nicht nur durch den glauben, nicht mir durch eine Vertrißenschafft, sondern durch die erfahrung selbst und denn eine kleben dinge empfindung der Schöhnheit der Welt, und der Vorsorge die darinn auch vor uns getragen worden. Und diese empfindung würde nicht das geringste theil seyn der glückseeligkeit die wir erwarten Was die schwührigkeiten betrifft, so da zu entstehen schöhnen aus denen er Lezten der heiligen Schuld, und auß unseren glaubensartikeren, sollte ich mich erkühnen zu sagen, wenn wir etwas darinn finden, so der gerechtigkeit werde guthigkeit zuwieder, auch ansehen solches bloß davon heben laß wir den rechten verstand solcher treibe und solcher x glaubensartikel nicht haben mögen wenn man icht a fals zum exempel was wohl oder übel schmecke