# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068592:0004 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068592:0004?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 3d # Folio 2v, page id 00068592:0004 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 1r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068592&page=4 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068592/jpgs/default/00000004.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 59 lines, status machine # Lines: 59 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. nach unsern Sinn hätte. seyn können. Die antwort ist, daß zweifels ohne auch solches seine gewiße Ursach habe, warumb die ganze Natur einen solchen lauff hat, und keinen andern. Daher gleichwie man zufrieden ist, wenn man nicht die ursachen erfahret, worumb die Sach eyn müßen, also soll man allezeit (soviel müglich) sich bemühen ein gemüth zu frieden zustellen; weil man weiß daß unfehlbare Ursachen vorhanden seyn, ob uns schohn nicht müglich solche umbständtlich zu Es stecket aber darinn noch eine weit höhere erfahren Ursach anser zufriedenheit. Denn die Zufriedenheit oder stillhaltung hat ist zweyerley, die eine heiße Platience par das maß seyn force, seyn müß seyn, die andere aber heißet Vergnügung und gibt ein rechtes gefallen, an dem so geschicht, bringt auch n; dem gemüth nicht nur eine stille oder ruhe, daß es sich nicht vergeblich bemühe, sondern auch eine lust und freüde; und dieß zu erlangen, ihr wenn es wiederlich gehet, ist zwar schwehr, (weil man sich nicht darauf übet) aber doch in etwas thunlich; und in der that und vernunfft en ehr zu nehmen, oder zusammen zusammen zusammen zusammen zusammen zusammenkünden, oder ih gegründet. zahlen, figuren, kräfften und allen gemeßenen dingen en, von denen wir einen genauen begriff haben, daß sie nicht nur richtig und unfehlbar, sondern auch ganz ordentlich gehen, und solche schöhne Regeln haben, daß man sie nicht beßer wündschen köndte. weil nun alles in der Natur gemeßen, so folget, daß die ganze Natur nicht nur richtig, sondern auch ordentlich und schöhn, also daß sie nicht zu verbeßern, noch von dem s so sie verstände beßer köndte gewündschet werden. zwar können wir solche Ordnung nicht sehen, weilen wir nicht in dem rechten gesicht-Punct seines hächst in gedancken, ganzes m stehen. Aber wir müßen mit den ins dritte; gleich wie ein Personalisch gemählde an uns gewißen stellen am besten zu erkennen, von der seite aber sich nicht recht zeigen kan. allein wir müßen uns mit den augen des verstandes dahin stellen, wo wir mit den augen des Leibes nicht stehen, noch stehen können. Zum exempel wenn man den lauff der sterne auß unser Erd Kugel betrachtet, so kommet ein wunderliches verwirretes wesen heraus, so die Stern-kündige kaum in etlic darinn wir stehen,