# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0011 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0011?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4 # Folio 6r, page id 00068593:0011 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 5v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068593&page=11 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068593/jpgs/default/00000011.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 109 lines, status machine # Lines: 109 recognised, mean confidence 0.88 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. 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Und weil iede freude nichts anders ist, als die Vergnügung, ob die Seele an ihr selbst hat. (§. müßen wir solche freüdens- chtet suchen, dadurch die Seele nicht gemachet wer- hlimmert und geschwächet, sondern auch anbeßert, und heinet st denn er derowegen bey unterfangen, heils, daß diesen Ländereyen auff denen Sändereyen auf den S sondern eine große Wißenschafft, was wahre beständige freude bringe. Und wird dazu erfordert, daß man unsere und anderer dinge Natur a in gewißen HauptPuncten verstehe. Es komt aber solche Wißenschafft hauptsächlich in auff den nachricht von dem Läller vollkommensten wesen so man Gott nennet, das ist auff die wahre Religion, wor dem ansehen, daher durch das Liecht der Amt der Natur und chymicum auch leicht durch Christum selbst eben leiden werden Denn Wenn alles regiret wird, von einem höchstvoll kommenen, und wie allein soll, weisen, und allmächtigen wesen, so ist kein Zweifel daß die beständ wehre freude von ihm zu gewarten, und Daß gewiße wege seyn, dazu zu gelangen, so in der höchsten Vernunfft gegründet, ehen. Daraus folget, daß die wahre Religion bereits durch das liecht der Natur dem Menschen Goffenbahret ehe noch das Mosaische gesez gegeben worden Weilen aber die Menschen der Vernunfft sich selten gnugsam gebrauchen, hat sie auch s Hat Gott nicht nur durch weise Leüte, sondern auch rnehmlich durch Mosen, und am herrlichsten durch Christum die höchsten wahrheiten und Regeln der glückl erligkeit verrichtet, und dadurch verfüllung seines V. U. Hans die Es haben zwar weis weise leüte, und erleuchter Menschen Gottesfurcht und Tugend treflich getrieben, aber alles was Commu gesaget, und nach ein mehrers steck die davon viele mit vergehet, ist ein sey vollkommenheit in ihr bestehet und ferahrliche und kan nicht betriegen noch eine unnüzige frauigkeit erkantniß hehr rühret, und nun einem liecht begleitet, daraus im will eine Neigung zum guthen, das ist die tugend Wenn aber die Lust und freude so bewand daß sie zwar die Sinnen, doch aber nicht den verstand vergnüget, so kan sie eben so leicht zur glückse ligkeit als zur glückseeligkeit helffen. und gleich wie eine wohl schmecken weise ungesundt seyn kan. Und muß also die Wohllust der Sinnen be nach den Regeln der Vernunfft, wie ein Speise, oder Arzney oder stärckung gebrauchet werden, aber die Lust so die Seele an sich selbst nachdem Verstand empfindet, so eine solche gegen rärtige freüde, die uns auch vors künfftig also eigentlich darinn der sch darauß dann belget, daß nicht mehr zur glückseeligkeit dienen, als die erleuchung des Verständes in clägers und Übung des zu würcken. und daß solche erleuchtung sonder in auch folglich in vollkommen Was das für dinge seyn, deren er kändtnüß einen solchen glücklichen fortgang verursachet, erfordert eine eigne ausführ in zwischen kan man sagen, daß niemand eichter zu seiner glückseeligkeit gelangen können herzogt und leichter zu einem hohen staffel der glückseeligkeit steigen könne, als hohe Personen, und doch niemand in der that, wie Christus selbst gesaget, schwehrlicher dazu gelangen, als sie deßen, annet. haben, so werden sie gewohnet ihre freude ihm in der wohllust zu suchen, so vmb d roin leib hehrrühret, und wenn sie sich hoch sich eine Vergnügung bey sich selbst wohl lust des Leibes durch Kranckheiten und glücksfälle abgehet, die höhret der selbst betr sich unglücklich 1) Weilung von Beclagten von eiligkeit, ersehen, und ferner auch dennoch dennoch bey ihre Zusendungen, anfangs etwas beschwehrlich diesen haben seyn, maßen theils die freyheit des gemeithe verlohren ein ist, sondern auch auß ein corpore