# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0034 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0034?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4 # Folio 17v, page id 00068593:0034 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 24r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068593&page=34 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068593/jpgs/default/00000034.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 44 lines, status machine # Lines: 44 recognised, mean confidence 0.83 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. von Weißheit. Die Weisheit ist eine vollkommene Wißenschafft aller der jenigen Sachen c die das Menschliche gemüth nur er d t ein greiffen kan, welches ihm sey ein regel des Lebens die deßen hern zu erhalten, und alle wißenschafften zu erfinden diene. Auff daß wir nun erlernen den verstand wohl zu regiren, umb die erkendtnüß derselben wahrheiten so uns noch unbekand zu entdecken sind folgende anmerckungen zu betracht 1) daß wir nichts iemahls vor wahrheit annehmen als was so klar und deütlich unsren verstand sich erweiset, daß es Auff keinerley weise möge in zweif gezogen werden. C. i daß wir alle praejudicie und ansicipation infallung unsers Urtheil aufs fleißigste meiden, und dem jenigen so wir bejahen oder verneigen nur das jenige zu fügen was in ihm Daß wir die schwührigkeiten so wir enthalten. Uns vorgenommen zu untersuchen, in e a 3P soviel theile theilen als nöthig umb selber der et bequamer aufzulösen 4.) daß wir alle gedancken welche wied die Wahrheit zu erfinden anwenden, in rechter ordnung fortführen, an u fangende von den einfhältigsten Sachen,