# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0037 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0037?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4 # Folio 19r, page id 00068593:0037 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 22v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068593&page=37 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068593/jpgs/default/00000037.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 74 lines, status machine # Lines: 74 recognised, mean confidence 0.68 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ver allezeit nicht urtheilen, umb alle zeit hen recht zu thun. st m 2) Wann nun in gewißem fallen was e das beste nicht alsbald erkennen mögen. n die sach aber keinen Vereng wohl leidet, sollen gen demselbenfolgelaisten so uns das beste u a t rem bedüncken, der so eines ist schambar als das andere, welches wir wollen, von darffen aus e auch der wohl nicht gereüen laßen, wenn n u ob gleich übel angehen wird, e e d wann wir gethan nichts uns zu derselbigen e e zu ihnen wie mit der vorfallenden Verrichtung nicht entschlagen mögen, am besten gedacht e ob nun gleich hernach in der stille, wen un ser überlegen bestanden, daß e e e ein e die sach wieder wir geirret. Denn mir ein nicht an Ausgang sondern nur an unsern eignen gedancken schuld habe; auch die besten Vorschläge nicht allemahl e e die schlecklichsten seyn endlichen deß Menschen Natur sobewand, daß er nicht alles wißens d d n kan 3) Daß wir end enthalten ein Urtheil d u wird, so lang wie durch unsre passiones umbgetrieben werden. Wiewohl einem n Verstand wen die herfur bliehende passiones n h onderlich die so seine aversion zu und misgnügen in sich halten, als Zorn, Neid, und dergleichen nicht anstehen v a et Solte man über, von wenigen werden zeit wehrender passion etwas zu thun, so wird das nicht gelaße seyn, daß wir auch zwar wiedrigen rationen e e t onen der am meisten folgen, welche