# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0040 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0040?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4 # Folio 20v, page id 00068593:0040 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 21r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068593&page=40 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068593/jpgs/default/00000040.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 48 lines, status machine # Lines: 48 recognised, mean confidence 0.81 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. gebrauchen regiren laßen, welche die moderate sten seyn, und von aller extremität weit ent fernet, daraus auch dieses folget, daß wie auch in ermahnung ander eine große behutsamkeit s brauchen müßen, so dem es nicht allezeit nöthig daß wir ihnen das beste, so wir wißen verstehen geben, maßen sie es nicht allezeit ertragen können, sondern es ist thunig daß wir ihnen mit theilen was ihren gegenwärtigen s gemüthsstände etwas mehr gemäß, und dero verstandt nicht zu hoch ist. Damit wir uns nicht selbst prostituiren. Denn es ist uns an der f eute opinion nicht wenig gelegen, und müßen w wer dahin trachten wie wir von dem gemeinen h auffen in werth gehalten werden, maßen wir ohne ihn nicht leben können. Wir haben u auch zu hüten, daher wie uns nicht deren en versprechen unsre freyheit benehmen, unsern mahlen ins künfftige zu endern, denn alles in der weit ist der Veränderung unterworffen, und was iezo das beste zuseyn l e der scheinet in kurzen der eingeringe Veränderung vor das schlimste gehalten werden. Endtl b sollen wir nichts suchen in publicis in der welt zu andern, maßen ins gemein nichts in e unvertrauliche, als eine Veränderung deßen man man man man ein länger zeit gewohnet. Endtlich sollen wir uns fest eingebunden seyn laß e n, daß die gerechtesten und erbarsten wege e die nüzlichsten und sichersten seyn, und da e n ie gröste listigkeit sey keiner listigkeit er s sich niemahls gebrauchen.