# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0046 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0046?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4 # Folio 23v, page id 00068593:0046 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 18r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068593&page=46 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068593/jpgs/default/00000046.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 65 lines, status machine # Lines: 65 recognised, mean confidence 0.78 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. v Com ent u habe e sollen wir Unstott in unse 2 dancken als das allervollkommenste wesen vorstellen, daß ist deßen eigenschafften e kein ende ihrer Vollkommenheit haben. Dann d adurch wir uns gewiß werden, daß es nicht weniger wieder den verstand seyn bey sich bedencken, Gott das ist das allervoll- kommenste wesen, denn die existenz, (das x ist eine Vollkommenheit) ermangelt als bey sich bedencken einen berg ohne thal, d d r aus diesen einzig und ohne andere weitere Unterr ichtung werden wir erkennen, daß Gott w a afftig sey, und wird uns nicht weniger gewi 8 bekand seyn, daß zu dem vollkommensten Dinge 2 inge die eigenschafft gehöre, als alles wann andt, es auch ist, daß wir klar und deutlich ver¬ stehen, daß es einer zahl oder figur müße zu geeignet werden. Uns urschm, verw ferner, was er sey so viel die Schwachheit unser natur zuläßet erkennen; Dann nur das Ebenhard des jenigen gedancken, so wir n von ihm haben betrachtend finden wir ein ch unbeschreibliche ausbreitung seiner Vorsehung, dadurch e r mit einem einzigen gedancken alles das jenige was geschehen ist, voriezo ist, noch seyn wird, oder auch sein kan bemercket, n für gewißheit deßen so er zu thun beschließet welches unmöglich zu endern, und in übrigen eine unermeßliche s macht, als das jenige was er siehet und will i ins werck zu richten. Weil es auch w bekand wird werden, wenn wir die wercke Gottes nach würden betrachten, und die e en so unbegreifliche ausbreitung der Welt in a d gedancken wohl abfaßen, auch dieses erwegen c exsistenz oder besten und e daß aller dieser sachen