# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0047 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0047?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4 # Folio 24r, page id 00068593:0047 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 17v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068593&page=47 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068593/jpgs/default/00000047.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 49 lines, status machine # Lines: 49 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. einige und allein von seiner macht dependire. Die betrachtung nun alles deßen ingesamt wird den jenigen Menschen dem solches wohlbekand c mit sehr großer belustigung überschütten. Und dieweil der Liebe wahres object die Vollkommenheit, so c geschieht es, daß wenn er sein gemüth deßen natur zu betrachten erhebet, er sich zu deßen Liebe natürlich so geneiget befindet, daß er auch aus seinen eigenen u nglücksfällen freude empfindet, vermeinend e das Gottes wille ebendadurch erfüllet worden denn aus solcher vereinigung unst willen gottes folgt: und damit das sich eine vollkommene Liebe, und einen steten wundsch, daß sein wille geschehe. Dahrhero er den in tod ja alle schmerzen und bekümmernüß zu fürchten auffhöret; dieweil er weis daß ihm nichts wieder fahren kan, als was Gott beschloßen; und diesen beschluß Gottes hält er vor so gerecht und nothwendig an wenn er gleich den todt oder anders übel zu gewarten, daß er dennoch obschohn solches (welches doch unmüglich ex u sezen) in seinen Vermögen stünde, nicht würde andern wollen. Gleichwie er aber unglück und zt wiederwertigkeit so ihm von Gott zugeschickt wird nicht fliehet, so verschmähet er auch gewiß in geringsten nicht das gutte und die wolluste deren er in diesen Leben frey genießen mag. Dieweil sie von eben derselben Vorsehung ihren Ursprung nehmen, und also indem er das guthe fröhlich annimt, befreyet von aller furcht des bösen, wird s sein gemüth durch seine in gott gerichtete Liebe in vollkommenen stand gesezt. 6) Ist dahin zu trachten, daß uns genau bekand werde, was für würdigkeit iedes ding zu unser vermuthsvergnügung und seeligkeit habe. Ist dahrhero nöthig zu betrachten aus was für Ursachen e unsre wollust entspringet; Dann absonderlich diese et e e a Sonst dero halben zu wißen, daß alle würckungen unsers