# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0083 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0083?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4 # Folio 41r, page id 00068593:0083 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 40v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068593&page=83 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068593/jpgs/default/00000083.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 78 lines, status machine # Lines: 78 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Solchem nach, ist ferner zu wißen. daß die empfindungen seyn von zweyenley art, etliche deutlich oder mit erkäntniß, etliche undeütlich oder ohn gnugsamer erkantniß. Dentliche empfindungen wenn wie dienen, deren ursachen und innert sehen, also das wir gleichsam ausrechnen können, was damit verbunden, und darausfolgen kan. Dieß sind die empfindungen die wir haben von wesen, die große ordnung, meinung, zahl, maße, die ämtlicher thl. Zeit, und veränderung empfindung selbst Krafft oder trieb, würckung und bewegung un und gütliche Empfurdungen sind, so bewand, das wird das so wir empfinden zwar kennen, und von einem andern unterscheiden, aber worinn es bestehe, und also auch was es mit sich führe nicht erkennen, sondern durch den ausgang erfahren und abwarten müßen. Und dieß sind die empfindungen alles unbekandten beschaffenheiten dergleichen Uns die aüßerlichen Sinne darstell alt, als das sichtbare liecht die Jacoben, der thon, die vielen arten des gerichs und geschmacks, ja wärme und kälte selbst mit vielen andern arten derfühlung, so nicht bloß wehliger beydehung, und vnterständig gegeben, o. Nun ist vor fest zu sezen, daß alle neüe erkantniß sey ein wachsthum unser vollkommenheit und daher sind die deütliche empfindungen so uns was neües lehren allezeit mit lust verknüpfet; es ist auch solche Lust in so weit sicher, daß wir allezeit selbst ausrechnen können, wie weit uns dienlich dienlich nachzulegenen. Es werden auch durch die nachzuhaltigkeit, daß die undeutliche empfindungen hingegen haben an sich selbst etwas schädliches in sich, daß sie uns an sich gewehnen und locken, also von erkäntniß des verstandes zur sinnligkeit des Leibes führen; dadurch wir in so weit verdanckelt, und unvollkommener werden. Und außer dem sind sie zum öfftern sehr unsicher, in dem wir nicht wißen macht, ob nicht ein gifft unter hrem zucker verborgen. Zwar hat die erfahrung die Menschen bereits viel mit schaden leidenschafft und auch wiederstand, so sich dabey findet. zum theil obgleich die Philosophen endtlich deren ursach errathen haben mögen wenn man zamitor lich, und also ohne H. mühseligkeit und Vergeben, es suchen verführet. übung eines deütlichen begriffes die Kraffte des gemüths ohnfehlbar d ermehret. also daß Diese fast die sicherste unter allen, zumahl da man sich nicht zeit, zu sehr, über für aber in denen dinge über man durch ein von nöthen hätt. H. und die es sonst an besten verdienen