# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0087 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068593:0087?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4 # Folio 43r, page id 00068593:0087 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 42v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068593&page=87 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068593/jpgs/default/00000087.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 69 lines, status machine # Lines: 69 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. nun Dieweilen der Hauptzweck ist die Erkurtniß der vollkommenheiten und darauß entstehende Lust und Liebe zu Gott, aber wie oberwehnet, nichts zu unser erkantniß mehr dienen auch mehr daran hindern kan als andere Menschen, so folgt Darauß daß man trachten müße sich dazu mit ihnen bestens zu verstehen. Und weilen der Mensch das mächtigste Ehier auff erden, wenn ich ihn anders ein thier nennen soll, und sich schwehr vor einem Menschen zu hüten, der sich vormeint uns zu schaden, es koste was es wolle; der schaden aber an unserm Leibe und seine Rechte auch die Verrichtung unsers amts, das ist die Verfolgung der erkäntniß hindert so müßen wir zu forderst trachten die Menschen wie die einiger maßen unsre Nachbarn seyn, und mit Uns zu thun haben können. soviel immer thunlich nicht gegen Uns zu haben; und zu dem ende ihnen von unsern verstand und willen eine guthe meinung beyzubringen. Dann ferner zu thun, was sie und uns erbauen, und zur tugend leiten kan nicht als zumahlen die Eingend darinn bestehet, daß man eine Neigung und fertigkeit hiebe nach dem Verstand zu würcken, ch und folglich alles zu reden, endtlich ein zweck, das ist zur wahren erkantnüß, zu viehmen und Liebe Gottes zu richten, Weil dergleichen dienstl. Habe Weilen denn in andern Menschen sowohl als nicht gemacht in uns ein verständiger Geist, so der erkantniß fähig, und also der uns also zu unserm wahren endzweck, eine mehr admittelbare weise gelffen kan, als die Leibes, ja als unser Leib selbsten, so habe erst von der mithnisse ander Menschen, und gesellschafft als von den Leiblichen guth reden wollen. Weilen aber gleichwohl unsers Leibes gesundheit, und beqvemligkeit ein großes zu verrichtung unsers Amtes beytragt; so ist das nächste, daß man bedacht sey, wie bey dem Leib nicht nur in unser gesundheit, sondern auch in gewißem l jückere durch die gebührende Nahrung und übung erhalten werde; und dann und andern so zu und uns dienlich 3. Habe de wozu den wohlstand oder das Decorum in acht zu nehmen dienlich Ffurt nach man dann eigentlich die Liebe des Nechsten gebührend übel auch solche Vereinigung durch mittel des Verstandes erhalten wird. Damit die leibliche Betrach anweisung des gebrauchs eitlicher dinge beysammen, bleibe