# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068601:0002 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068601:0002?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 12 # Folio 1v, page id 00068601:0002 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 4r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068601&page=2 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068601/jpgs/default/00000002.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 57 lines, status machine # Lines: 57 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. iedennoch auch Biele gekand, die ungemeinen großen Verstand gehabt, so andern maximen gefolget, verachtet, oder auch weil nicht durchgehends eine andere und diese injulatio, sich aber nicht glückseelig c ebenbart im hochwange gehet, darbey befunden, oder auch (weil alle fast durchgehendes anderen specimen hierbey folgen wieder beßeres wahren sich doch den gemeinen gebrauch erbleiben laßen. ob schon das man beßere sich dennoch aber sich dabey nicht glückseelig gefunden. r den allgemeinen weg gefallen laßen, so so hoffe, wan da meine Veramessenheit, eine strafe solte, verdienste, daß zum wenigsten Meinigen güttes absehen. wohl aufgenommen. intention, werde guth angesehen werden, indem Weill derwegen hinnehme darzuthun, das eine beständig und Anß glück seelige Ehe, einzig allein, diesen wenigen maximen erfolgen könne. fast Erstlich muß man feste stellen, ob gleich alle e seines beredet. welt anders beschieden, das weder Ehe, noch sonst etwas Reichthum Schohnheit, dergleichen so der Veränderung unterworffen, ingeringsten beqvem. sey eine Ehe beständig Glückseelig zu machen, und wie wolle. Dieß klärer beweisen, alß daß der Leüte gekandt, die alle diese jetzgedachte Sachen in hohen Grad beseßen, und Jedennoch einander versuchet. so feind gewesen, daß sie alle mittel tentirt, sich von einer so verdrießlichen Ehe Loßzureisen Ist also sicher zu glauben, daß daßelbigen, was eine Ehe beständig Glückseelig mache, nicht in eüserlichen sachen bestehe; sondern vielmehr in gewießer Zusammenstimmung und innerlicher Natur gleichheit, der Gemüther welche sobald sie Personen von einander vermuthen oder durch angenehmen Umbgang unter einander Neigung würcklich vorspüren, eine warhaffte erwecket, so a. das herz ohne einiges innerliches wiederprechen sich nicht getroffen zu seyn befindet. Eine dergleichen zu neigung worden. (§. 15.) so sie diese guten