# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068606:0295 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068606:0295?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Varia Physica LH 37, 4 # Folio 146r, page id 00068606:0295 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 147v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068606&page=295 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068606/jpgs/default/00000295.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 31 lines, status machine # Lines: 31 recognised, mean confidence 0.91 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Bey diesen Observationibus ist sonderlich merckwürdigen, daß fast das ganze Jahr durch owohl der Mercanus in dem tubo Torricelliano als auch des liquor in dem thermometro, alle eit des Morgens ein bis zwey Strich höher als um die Mittagszeit befunden worden, dafern nicht etwan einwird deren Eigene chafft verhindert hat, welches denn anzu- get daß der Lufft Kreiß des Morgens compres er ist, und die fläche der Erde mehr drücket als des Mittages, da die Lufftleichter und mehr ausgedehnt ist. Auch kan man ferner aus denen vorhergehenden Observationibus abnehmen daß der mercurio ordentlich in den kalten winter Monaten höher gewesen als in der warmen Sommer zeit. b In diesem Jahr, war der Mercurius anhöchsten den 18 Novembr. zu mittage, da er den H grad erlanget, welches gar selten geschiehet e den 11. dieses Monats Junger an sehr mercklich zu steigen, und hielt damit an bis zum 20. und was zu bewundern ist, so wehrten zu selbiger Zeit unterschiedliche winde, und zwar erstlich 5 IV, hernach IV, dan 250, denen e folgten Nordwinde und dan wieder450 das wetter war nicht allzuhell, sondern et was wöthig, kalt, neblichs, mit gar wenig unvermischten Sonnenblicken: die Ursache