# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068753:0101 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068753:0101?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Numismatik LH 10 # Folio 51r, page id 00068753:0101 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 52v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068753&page=101 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068753/jpgs/default/00000101.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 68 lines, status machine # Lines: 68 recognised, mean confidence 0.89 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. on Verbeßerung des Münzwesens In Teütschland Es ist männiglich bekand, daß die Münzen in Teütschland innerhalb 30 jahren immer mehr und mehr von den ReichsOrdnungen abgewichen, und wie ch auch anders endtlich dahin gelanget, d daß einige Sorten kaum den dritten ja vierdten theil des rechten werths erreichet und doch an vielen orthen den beßern gleich genommen worden, das auch das eine armee man sie zu halten, und habe ich ; denn also der daraus aber ein allegemeine partheyrung der Lebens- Apel und ander nöthig ren so die falschen Münzen gehehrtesten sich zu Et läger dinge erfolg ihren unterthanen dafür büß ch die unschuldigen aber a auch nicht weniger darüber leiden müßen. ärger werden, und endtlich die völlige Sipperey es folgen dürffte, so haben nächst Kayserl. fragt einige Churfursten Karsten, und Stande sich des sach eiferig angenommen, und sind allerhand vorschläge ins Mittel kommen, ob aber der zweck durch selbige erreichet werde det, stellet man dahin, und hab der daß wenige wohl- meinend beytragen wollen. eines Vater Eilers bey verbeßerung des Münzwesens ind zweyerbey absehen zu haben gleich feüerung ihren wolte; erstlich auf Vergleichung der Münze gegen ein ander ein ander Vors andere auf deren Verhaltung gegen Die Wahren und Kaufmanschafft. 1.) Die vergleichung der Münzen gegen einander ist nöthig, damit sie die unzugleich förung gelte nach ihrem halt, denn wo böse und guthes lus guthe uld in gleichem werth stehet, ungerechte außmünzen geheget eld in den Siegel geworffen, und von dem lösen verschlüngen, und iederman durch solchen er antwortlicher betrung in schaden gesaget. Ich z zu einer öffentlichen Verfaüerung Stände allgemeinen mit unsäglichen schaden igkeit bey geld mit schlechter und guthar gleichwolte, und hinc das ungerechte außmünzen geheget, g guthe Münzen verschlungen und mit Kupfer vor silber gegeben