# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068768:0632 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068768:0632?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Allgemeinen Geschichte LH 11, 3 # Folio 313v, page id 00068768:0632 # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068768&page=632 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068768/jpgs/default/00000632.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 46 lines, status machine # Lines: 46 recognised, mean confidence 0.97 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. herzige Bianco von Europa: Franckreich sind auf der wege überzuschlagen, bereibt sich also sein gewicht zu mehren folgender gestalt Es hengt an sich burg wieder Schweden von Nürnberg. O wieder Österreich, und Spanien weil er sein gemüth gnugsam bewiesen, in dem er zuerst französische Cardinäle gemacht, und also eine turbation des kayserl. praecedenz possess orii zugelaßen, auch den den Porgalesischen abgesandten uneracht des verweigerns seiner Vorfah ren zugelaßen, des Princen Don Petro hey rath approbirt, Franckreich gesucht die des erledigten Candia zuzuschanzen, und über dieß alles ein verständiger Pabst ist deren keinem nicht die panische macht nicht zu wieder gewesen, als Sixt o V. Urbano VIII. etc. sich von ihrer gefährlichen Nachbarschafft in Neapoli, Sicilien und Meyland zu befreyen, und seine praetensiones wieder sie auszuüben. So siehet auch der Pabst, daß Franckreich ihm aniezo zu unterdrückung der Kezer mehr helffen könne als Osterreich, wozu denn Franckreich zweifelsohne gewiße projecte gemacht. Hinge gen benimt dem Babst sein gewicht in etwas, , die bekandte französische wiederspenstigk- eit wieder den Römische stuhl und gar geringe Ca tholigkeit, daß ihm also zweifels ohne Franckreich nicht allerdings helffen, sich seiner sondern sich nur seiner in Italien meister zu spielen, gebrauchen wird, wie er denn zweifels ohne gern Neapoli und Sicilien dem Pabst überlaßen wird, wenn er nur Meyland davon trägt. Es wird . Es wird aber auch der Pabst in etwas Scheü tragen müßen Franckreich zu sehr zu födern, wenn der aller-Chri- lichste König wird anfangen werden. guth Türckisch zu werden, welches nicht allein dem Pabst als ha upt der Christenheit ganz schimpf lich, sondern auch wegen Türckischer ang¬ ränzung an Italien überaus gefährlich