# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068769:0047 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068769:0047?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Allgemeinen Geschichte LH 11, 4 # Folio 24r, page id 00068769:0047 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 27v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068769&page=47 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068769/jpgs/default/00000047.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 35 lines, status machine # Lines: 35 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Schreibens aus Friedrichs öde sub dato den 28ten Octobris Haber mit hinwegnehmung gedachter Festung eine solche be schaffenheit, wie folget. (§. 21.) Demnach 3. K. Maytt mein allergnädigster König und Herr, mir einige verspärkung von fueso volckern, unter dem Obristen. Fersten ins hiesiege lager zugeschickt, mit gnädigster ordre, daß ich den von höchsezed. Königl. Maytt. schon zuvor gnädigst resolvirten Dißen auf Friedrichs Ode Effectuiren, und mein hey. daran versuchen solte ob mann den ohrt mit gutem glücken importiren, und dadür den feind in seinen consiliis irre machen, auch wie demselben in Eühnen, oder sonsten etwa ferner ein glücklicher Strich wolle beyzubringen seyn, hernach abmercken könne, alß habe Ich am 23ten passato einen hochlöbl. auß den vornehmsten hohen officiren versambleten KriegesRaht gehalten, denselben vor Hochged. H. H. M. auf Friedrichs- ode gerichtetes intent undt wie Ich solchen Decopine fort, und ins werck zu setzen vermeinte proponiret, auch zugleich zu verstehen gegeben, wie ich die wercke wälle und graben, als auch deren Höhe, tieffe und weite be schaffenheit, bevor aber wo sothane vestung am Engligsten zu besteigen, dürcheinige verständige Befehlshabere (welche bey nächtlicher weile auff händen und Fürsten hinange Wochen und alle zu wißen nötige Fundamentes mit besonderen Fleiß notiret) schon längst zuvor verschiedemahl besichtigen und entwerffen laßen, da dann alles wie billig gar genau be leüchtiget, und endlich nach vielen pro 8 contra gefallenen discourses, der gemeine Schluß in Gottes nahmen gemacht worden, öftermelte Festung Friedrichsöde (alß welche son der zweiffel eben nun in Sicherheit stehen und sich dergleichen anieetzt nicht versehen würde) zu gleichen dreyen ohrten mit dem morgen, und zwahr noch vor anbrechendem tage, mit aller macht anzufallen, und dürch Schwerdtsgewalt in F. R. M. dévotion zu bringen, inmaßen ich denn so fort gemeßene ordre gesellet und die außtheilung gemacht, wie die völcker zu roß undt