# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068769:0144 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068769:0144?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Allgemeinen Geschichte LH 11, 4 # Folio 72v, page id 00068769:0144 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 71r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068769&page=144 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068769/jpgs/default/00000144.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 46 lines, status machine # Lines: 46 recognised, mean confidence 0.90 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. daß Prinz Conde´ verwundet worden, ich glaube sonst er hätte die pointe poussirt und wohl gar Amsterdam eingenommen. Ein Teütscher Soldat hat ihn verwundet. Der Prinz bückte s ich sehr hinder sich biß auff die Crouppe, also entgieng da Schafft dem schuß, der im darin angegangen; es war ihm der Neuhportie gar nahe. Vor dem Teütschen ist hernach gefangen worden, da ihn der Prinz als er ihn gesehen gekennet, und er sagt daß ist der seel. der mich geschoßen und ch gefragt wurumb der Kerl sagte ich bin ein Teutscher so den Franzosen gedienet, und übel tractirt worden, habe sich rächen wollen. Der Prinz hat ihm etwas geschenckt und geschehen laßen. Der Prinz i So vor admirabel praesertia animi (vuram und verstand) zu den leüchtigsten dingen, dem courieur der unterlägl. jahre würden. Raths haben mit Holland in allen verwundenß gestanden, et so nicht wie andere auff gewiße jahre sondern illimitata. Und als sie j üngst in differenz gestanden, und dahehr Brandeb. nicht allein ihnen ge gen Münster nicht assistiren sondern auch wieder sie gewolt, hat der König nicht nachgelaßen, durch wettern bin sie sich ver und also allianz verneüert, auff viele Jahre zu einem gewißen anzucht, vor herzog leiben garantie, und als iezo Churbranden, purger nichts thun als ex obliguo seinen versprochnen zugeschicken wollen, haben die Königl. ministri dergestalt gedrohet, daß es König vor eine puncta auffnehmen würden, denn der p assentiam civilulam ab omnimoda nicht distingviren wollen, bey ergezwungen worden, mit Holland sich näher und endtlich also zu verbinden, daß ein theil ohne den andern nicht tractiren solte, avon Brandenburgen sind hinore nicht abtreten köndte. Zu darauff dann Franckreich ihm in seine Lande ganz mißelbige wungsam verderben. So sey auch nicht zu sagen da rohrs Holland wesen keine Schsache seyn so das Reich ange weil nicht allein gesehen und meern insolulatio testibus geführt worden, an beneu mittel de Impore, sondern man auch die bandgaufft auffs aüserste ruinirt, wie das Clevische, Bergische und Eßen erfahren, und überdieß die Commercien gesperret, maßen man deren wahren keinen paß verstatten wollen ob gleich die Kaufleüte sicherbothen zu deciren, daß selbige nur durffte Holland geführet, und nicht) darinnen communiciret werden solten welches den 4. am Rhein gelegenen Landeßen sonderbaren e n, welches alles dann repariret, und d nachtheil gereichet und künfftige Garantie, oder caution erlanget werden, müste