# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068769:0253 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068769:0253?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Allgemeinen Geschichte LH 11, 4 # Folio 127r, page id 00068769:0253 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 128v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068769&page=253 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068769/jpgs/default/00000253.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 52 lines, status machine # Lines: 52 recognised, mean confidence 0.78 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. i Extract r ger Schreiben an Ihr. Königl. Mayt zu Dennemarck Vor en wegen. Von ihm bhann heiß hat und admoral General Lieusent vielß zue wegen der Desiente ist krigen. igl. Mt geben Mir hiemit allemunterthänigst zu vernehmen, wie sp 1.tenß Chul gestern mittag von Ihr Churfr. Dchl. zu Brande r burg, nachdem ich vorher desto volck emburgiren und allgemach gegen Rügen absallen gesehen, alhie bey der Flotte angelanget; da dan krank kriegesrath gehalten und mit gesambter stimme be ic c schloßen wird morgen bey anbrechenden tage Lüngegen zuthun, wir e e beÿ dem unser dessein war in der bucht zwischen Vormund und Wittau posso zu faßen; Weiln aber der Wind selbige nacht nach Südösten umblifft, wie es unmüglich zu effectuiren, müsten der halben unsere resolution changiren, und es auf der hohen kunte bey Mittau angreiffen, zu Unserem vortheil finden wie ein kleines u s Lahl bey 2. §. Heüßer, aber wie auch einen Lutmans mit 30. Reuter und 3 Rotten-Musquetirer antreffen, welche keinen großen wiederstorabthun könten, maßen die Reütter auch gleich durchgelegen von den Musquetiren aber kriegten wie dreÿ nebst einem Bauren gefangen; Wir springen biß an den Gurtzen ins waßer, und da¬ war kein officirer noch genommen, der nicht das seinige that. Ehe et i t d noch die letzten an land wahren, kan der Feind mit 6 entwandirten et 2 à und 100 Mann zu fuß, so der Obristen von der Lienerman dirte, auf sie loß, und attagirte die Unsend zueynahl, ward aber allemahl reponnirt, worbey dan Unser fußvoll avan certe und einige Musquetirer von Ihm gefangen kriegte, wie der Feind aber vermerckte, daß die Unsrigen zwey Feldstücke undt einige Ponische Reiter bekommen, wendete Er sich zurück und nacher seine stücke mit sich, unterdeßen haben die Unsrige sich anitze fest ge s setzet und arbeiten was sie können. Wir haben ihnen lediges Tönnen, umb selbige mit Erde zu füllen gegeben, zumahlen da¬ selbsten, daß Friedrich auffzuwerffen sehe anbequem dazu war. Spanische Reüter und Feldstücke haben sie auch, und nun auch 16