# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068770:0069 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068770:0069?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Allgemeinen Geschichte LH 11, 5 # Folio 34r, page id 00068770:0069 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 35v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068770&page=69 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068770/jpgs/default/00000069.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 47 lines, status machine # Lines: 47 recognised, mean confidence 0.94 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Es wird die ganze Welt Seines Kayserlichen Mayt beständigkeit und Muth loben und bewundern, dafern Sie allein nach abgang ihrer Bundesgenoß dem stolzen seind wiederstehen. Solte solches nicht seyn, wäre meill ich sich z Es wäre zwar auf allen fall, wie es scheinet ein Mittel übrig sich ohne Krieg des unanständigen riedens und zu entbrechen, wenn nehmlich der Kayser als Kayser mit samt dem Reich, in herstellung des Kgistrichischen Frieden (ein und anders außgenommen) willigte; aber für sich und als ein König und Herr Seiner Erblande, sich seyn sen. Es ist keine recht auff Kistanien, Indien, secilien, Lüzemburg und dergleichen e Vorbehielte; da dann wenn die neutralität in Italien bestünde, in der und aufs Reich erstrecket würde; Franckreich den Kayser nirgend ohne solche zu verlehn, angreiffen köndte. Und ist kein Zweifel es würde Holland, vielleicht auch England sich dahinn bearbeiten, daß ein stillstand zwischen dem Kayser an sich, und dem Haus-Haupten fingegangen würde, Weilen sie müß enderlich Holland nicht wohl u sehr scheüen, daß Franckreich mit seiner macht ins Teütschland einbreche, und und dadurch den frieden mit dem Reich in der thältlichen verstotte, weil doch dergestalt die neutralität des Reichs in bloßer so nähme seyn würde, Gothwo Franckreich sich wegen wolte diesen billigen Vorschlag einzugehen, köndte es leicht dahin kommen, daß Holland und einige andere Alliirten sich an die Signatur des Friedens nicht gebunden hielten, und die der vermeinte Schluß übern hauffen geworden würde. wie es bey dem Pemwergischen frieden darauf gestanden, Wenn Franckreich nicht nachgegeben Seiner an seiten Kayserl. und Catholischer Mayt auf gewiße maße? als unzulänglich wegen eines incidents, Schweden 3