# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068770:0091 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068770:0091?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zur Allgemeinen Geschichte LH 11, 5 # Folio 45r, page id 00068770:0091 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 44v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068770&page=91 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068770/jpgs/default/00000091.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 41 lines, status machine # Lines: 41 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. instructiones gegeben, darüber man sich gewiß Hanöverischen theils nicht zu beschwehren gehabt. Und wäre ein und anders gegen des Königs intention geschehn, in dem die an Dennemarck überlaßene trouppen einen ganz andern wegnehmen sollen. Aniezo sey der König wurcklich geneigt, nicht nur mit dem Chur- und Fürstl. Hause Braunschweig Lüneburg die Verständniß zu erneüern, sondern auch dahin zu trachten, wie Dennemarck mit solchem hohen Hause reconcilijret ne g e werden könne. Er habe bereits zu Wien darauff man habe ihm hofnung gemacht, durch die Römische Königin selbst die Sache zu Hanover incaniiren zu laßen, ob es geschehen stelle er dahin . G. Wüste zwar davon nichts, wohl aber dieses, daß der H. von Oldam einsmahls ein gleichmäßiges zu Hanover negotium iret, und auß eine defensiv. Als muz mit Dennemarck daselbst angetragen. Es hätten aber Churf. Durchl. zu Hanover auß die vorge schlagene weise es einzugehen bedencken gehabt, so wohl ihren vorigen Alliirten keine ursach zu Lage, oder wenigst zu julousie zu geben, als auch weilen Churf. Durchs in ihren verschweisen exact, und punctuel also sich nicht weiter verbinden wollen, als zu satisfaciren thunlich, in dem sie bereits mit einigen andern pulsanzen in defensiv-allanze gesand man dann nicht überall zugleich im nothfall würde gnügen ihnen kennen. Gleichwohl hätten Churf. Durchl. sich ercläret, das Sie sich endtlich wegen der Jänischen Reichslande einlaßen köndtig in dem solches nicht allein ihrer und ihres Haußes convenenz, sondern auch denen perpetuirlichen obligationen gemäß, die ruhe und se Es hätte aber geschienen, heit im Reich befördern zu helffen. daß man an seiten Dennemarck sich mit einem so uncruten oblata nicht vergnügen wollen, vielleicht auch nur gesuchet, zwischen Schweden und dem hause Braunschweig ein mißfrauen zu erwecken. Der H. von Packul vermernte es würde guth gewesen p seyn, wenn Dennemarck sich mit einem so billigen dolato vergnüget hätte, er stünde auch in den gedancken, daß die Sach noch wohl dahin zu richten, wenn man zu Hanover wieder so weit gehen wolten weilen ja die rationes nicht vermindert, sondern vernehnet. Er werde des H. von Leßen, den sein König nach Pohlen schicke alhier erwarten und die sich ferner zu Cam acaminiren suchen. Es sey gleichwohl höchst nöthig daß man