# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0109 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0109?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2 # Folio 55r, page id 00068774:0109 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 54v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068774&page=109 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068774/jpgs/default/00000109.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 26 lines, status machine # Lines: 26 recognised, mean confidence 0.98 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Die jenigen selbst, so sich das werck nicht entgegen seyn laßen, sind guthen theils ebenso eiferig nicht, sonderlich weil iezo keine algemeine Noth wie etwa unlängst der Türcken-Krieg wahr, sichtbarlich für den au gen schwebt, die sie aufmuntern, und zu ihrem eignen Nu¬ zen felici infortunio treiben könne. ( XXII. Endtlich ist für eine gewiße Regel zu halten, daß in offentlichen tägen, deliberationibus, Comitiis, da alles mit solennität, mit parade, mit propositionibus und ordentl lich, scilicet, geführten votis zugehet, nimmermehr etwas hauptsächlichs auszumachen, und dahehr g noch eine offentliche Reformation der Republic und constitution perpetui Consilii, ærarii, militis, dieß anders nicht wohl geschehen kan, nicht zu hoffen. ( XXII. Vom Aerario perpetuo will ich nichts sagen, welches gleich wohl zu unterhaltung sowohl des Consilii als militis per petui erfodert, und dennoch von iederman vor impractica bel gehalten wird. Denn entweder eine stetswerende Reichs en contribution angelegt, oder gewißer fundus gemacht werden müste. Jene ist ungewis, denn wer wird iedes mahl die stände richtig einzuhalten zwingen, dieser fast unmüglich, denn wo wird auf einmahl eine solche summa baares geldes in Teütschland hehrzunehmen seyn, von deren Zinsen sowohl das