# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0171 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0171?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2 # Folio 86r, page id 00068774:0171 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 87v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068774&page=171 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068774/jpgs/default/00000171.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 27 lines, status machine # Lines: 27 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. giren wollen. Es seynd aber solche zeiten eingefallen, daß England verhoffentlich zu beyder besten mit Holland sich verstehen wird. Wenn sien undre nationen auch wie billig ihre Nahrung suchen aß und wie gedacht, der natur gemäs, mit andern nicht mit gewalt sondern Kunst certiren (dazu sie denn Franckreich, deßen Interesse hierinnen mit Teütschland, Spanien, Schweden und Denne- marck eins, schohn bringen und hierinnen mit dem durch ge- genwertige Consilia mit Gottes hülff befestigten Reich sich conjugiren wird), so wird kein Mensch ihre progressen tadeln können. ( Neix. Franckreich wird allein einer suchenden Monarchy verdacht. Nun ist nicht ohne, daß der König als ein so verständiger als genereuser Herr, in dem er den zerrütteten zustand von Europa siehet, welcher, da er bleiben solte, doch einer den an- dern endtlich aufreiben wird, die Christen in ein Regiment zu ih¬ rem besten zu vereinigen im Vorschlag haben mag. Daß er aber ihre wohl stabilirte einigkeit, und mit ihm selbst zum gemeinen besten, und erweiterung der Christlichen Macht conspirirende gedancken allein, ohne sonderbahren Nuzen, mit großer gefahr, und wenn das Reich in verfaßung, apparenter vergeblich, verstören werde; ist dem March-stlichsten König nicht zuzutrauen. ( Aus diesem allen nun erscheinet der unglaubliche Nuzen, einer dem aüserlichen ansehen nach so schlech ter sache, die zur ganzen Christenheit besten den Grund legen la