# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0199 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0199?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2 # Folio 100r, page id 00068774:0199 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 99v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068774&page=199 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068774/jpgs/default/00000199.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 71 lines, status machine # Lines: 71 recognised, mean confidence 0.93 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. die Kayserliche Crone zu affectiren, welches ob es wahr oder nicht wahr sey, ich mir zu sagen nicht getraue. Man hat bey ihren jüngsten negotiationen vom Westphälischen Frieden hehr vergleichen nichts von ihnen vernehmen können, w n wird gesagt, daß ihren ao 1668. 1683. etc. bey Henrici 4 les Zeiten Cardinal Richelieu gänzlich dawieder gewe- sen, ja eigne Bedencken aufsezen laßen, umb zu beweisen daß die Kayserliche Cron Franckreich mehr schädlich, kostbar, distrahirend und exemplo Stirpis Carolinae zu schwechung der absoluten macht des Königs und anders der Reise einem andern schnappe, gereichend seyn werde. Ob aber solches ernst gewesen oder nicht, stehet dahin, die Gründe sind theils scheinbar, theils so bewand daß sie sich auf incommoditäten beruffen denen vorzubiegen. Hingegen weis man was Philippus pulchen, Franciscus I. gesucht, man glaubt daß F reich so wohl als anhero insonderlichen 1/2 fenckt zu iezige als nicht vergebens begehret, (in Glied Reichstag 1657. Ao 1658. des Reichs zu seyn. Daß es die kürz ist wegen durch Reineoccupirung des Elisacks, bitrio rerum der Christenheit seyn werde, daß dadurch nicht allein eine unstreitige General-praecedenz, sondern auch das weit-außehende Ius Advocatiae in praetextus clesiam Romanam, praetextus indicendorum Conciliorum, re rediren, der disciplinis Ecclesiasticae, reforman darum rerum in ordinem redigendo Italiae, alda das Reich annoch so große jura hat, revocandorum illicite ca quibusam miserato rebus alienatsium, gener alatus Christiani nominis contra barbaros, und unzehliche andre dinge mehr auf einmahl gewonnen würde d Daß es auch so schwehr nicht sey, dafern die Rhein ische Churfürsten vel terrore vel gratioribus vinculis zu verbinden, welche wenn Böhmen vac ant schohn die majora machen, zu geschweigen daß den andern Churfürsten, auch auf gewiße weise, satisfaction gegeben, und das ganze collegium Electora c der vermehrung und behauptung seiner p vermuthung gegen die übrigen Stände versichert würde. ( 42) Ob aber auch diese Rationes starck, und Franckreich nicht gar andre gedancken führe, stelle ich dahin. Einmahl ist gewis daß Franckreich das arbitrium rerum in Europa suche, daß aber dazu nöthig i wer weis aber was sie gedenck noch, viele gescheüete leüte, vnd hernach der weitsichtige in seinem eignen Land, in dem man wie der alsoxische hand nach den schalten in einem andern schnappe den, auch etwa auf gewiße waße satisfaction zu geben r b dem sämtlichen Collegio gegen die arbeiten zu bringen. n Stande