# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0213 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0213?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2 # Folio 107r, page id 00068774:0213 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 108v); this page is its right half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068774&page=213 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068774/jpgs/default/00000213.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 119 lines, status machine # Lines: 119 recognised, mean confidence 0.90 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. Demnach fragt sich, was von Kayser, Auch zu haltenbunden ständen der solcher zustand gethan, welches denn n. Et haec est imaginaria quidem, aliqvaten tamen vera, magnam certe artem verisimilis, linea Consiliorum Galli t corum. Fragts sich nun endlich was Kayser Leich und Reichs-liebende stande dagegen zu thun. Nehmlich Welches hier kürzlich zu durchlauffen, dieweil fast alles wohl im vorigen theil als iezigen anhang weit- laüfftig ausgeführet, und also von dar der beweis zu nehmen, so müste man dem am meisten pressirenden ymptomati, daß ist dem Cöllmischen Ungwesen Herzen zu verkommen, die Cöllnische reichstag vornehmen, und wo müglich dahin bringen daß der Stadt vom Reich auf ihre Kosten (da sie denn nominetenus Imperii re ipsa der Stadt seyn würde, ihrer Freyheit dadurch nichts vielen selbst ohne das schohn lehren wird. u beschaden, dem Reich und der standt zugleich verpflichtete Garnison einnehme. Solte man aber mercken, daß ein solches lafen Reichstag nicht schleünig durchzubringen, auch der versistorio sich allein sich bedencken, müße die stadt in geheim erinnert werden. nicht viel Caeremonien zu machen, sondern von dem Holländern ie ehe, ie beßer ehe es wenn man nur ein wenig zu lang verziehet, verbothen würde, vngsame + Leüeste Völcker an, und einnehmen, erklehrt, da auch mich ein iedem corpus Franckreich wie es nichts tentirt werden solte, dennoch diesen großen theils haben würde, daß die stadt mit hülffe einer ansehnlichen anzahl der soldaten chr. werke beschwindigen, und dancken ausmachen, dergl. dieweil d ihre bey ihre begebenen rebellionen geneigte ungezaümte Bürgerschafft mit ein baar nöthigen citadelli in zaum bringen, und sich diesen winter. Gewislich vor, wo jahr entweder schaden oder zu nuz machen. köndte. ( 59) Ferner müste Holland disponirt werden Brandenburg, und (da auch diese etwas praetendiren) Braunschweig, satisfaction zu geben, Brandenburg endtlich eine festungen zum wenigsten zum theil zu restituiren, und also vor dießmahl das ungewitter abzubreünden, und die übrigen als Coln und Münster (darialleicht loben, mit Lüneburg wegen Hildesheim, Münster und Brandenburg an einem imputwort werden. wie auch im ersten theil des bedencken kens schohn längst erwehnet, wie man werck auch eind das Lothringischen haupte sache auch auch von sonderlicher conseqvenz, mehr peracidens und extron-artz gleichsam genöthiget, die genommen werden auch an restitution wie vor die sem, doch an den nächsten successorem, weil man diesem nichts mehr trauen will, nicht zu zwe ifeln. Wiewohl man auch diesen außer zweifel, wie seinen Vorfahr, also binden wird, daß man sich nichts von ihm zu befahren habe, zumahl au schleünigst von festungen ent blößete Land als ein Frontierplaz ihn, wo er an dersdenck. (§. 21.) was zu seinen frieden dienet, ein Daß aber die Collische Sache ein großes nach sich ziehen könne, ist hiernechst ausge führet, müße man derowegen bahr auch Kayserl. M. und das Reich des Lothringischen wesen eben so dergle starck sich anzunehmen nicht ursach haben, son dern ein solcher Nachdruck und zelu einer important zu ist, damit sparet werden kan. Denn sei necessit nicht e ehr eib wegen Lothringen doch auch ohne zweifle unsers zu reden. Da einem mächtigen und dapfen) weder unsre Meines ern schrecken, noch unsre guthe worth und be redsamkeit einen verständigen von s einem einmahl gefasten Zweck und Interesse ver den. Ja es ist zu besorgen werde, sondern sie ihm ie härte man s drauf dringe, ie weniger werde man ausrichten. Denn ein Herr so ein großes stück seines interesse aus dem puncto honor is macht, auch nicht thut was er tliche guthen gethan hätte, wenn es den schein einiger nöthigung hat, welcher aber bey einer starc ken interposition des Reichs nicht wohl zu vermeiden. Derowegen wo krünzen da umb ihn mit zurückhaltung des übrigen ein wenig noch zu binden, vor sich auf königliche Prin giengen dürffte, er nicht allein avuntag ( s tam davon geb conditiones herausbringen, sondern das streich erhelte seine Jura und desselben und olte ihm keine cooperation zu einigen dur iri