# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0216 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0216?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2 # Folio 108v, page id 00068774:0216 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 107r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068774&page=216 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068774/jpgs/default/00000216.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 79 lines, status machine # Lines: 79 recognised, mean confidence 0.92 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. ich als ernst, und auch durch erfordert wird, auch in reteratissimae mala abzuschafft Man sahe in Nürnberg und etliche wenige andere städte an, ob nicht darinn an noch die alten trachten gelißen, der meiste luxon be schnitten, und daß eine große Ursach ihres annoch daurenden florirens sey. (§. e Soll man die Handwergs-Leüte nicht mit an den und straffen, zwingen kommen gewiße Sachen nicht zu verarbeiten, soll einen jungen Mensch, der ohne erlaubnüß in fremde Lande reisen will nicht schrecken, wenn er weis, daß es ihn zu hausam, so verlierung seiner befoderung, seinen eltern Freunden, Vormunden, da sie copej derien an noch geldsträffe kosten; gewislich mancher wird Gott dancken einer so kostbaren necessität suberholben zu seyn. Was Cammarcii betrifft, könten sie durch Testi rohe wahren bey uns sauber gnugsam zu verarbeiten, nöthige manufacturen zu infro duciren, werden sich köpf und Künstler gnugsam finden, denen man mit imposten auß fremde helfft. Und würde uns Franckreich und Holland einen schlechten poßen thun, wenn sie wiederumb imposten auf unsre wahren schlügen, die sie ent- weder ohne daß der laßen oder deren nicht empehren können, und wer e gut würden wir mit meinen Brandteweinen, Schließen theils roßen theils England, Holland, und Norden ver- sehen, und damit Franckreich mehr Schaden thun, als wenn wir ihm zehen Armeen ruinirt hätten. Nun es lieget nur am Wollen, doch nicht nur eines, auch nicht aller, sondern vieler, welchen anheim zu geben, ob sie lieber einander nachgeben und partem consiliis alle einzelen drauf gehen, und sich ihrer Taphier, oder eingebildeten interesse, oder verderblichen cunctation, oder unnöthigen albern luxui, daraus lächerlicher mendität und implorirung eget. der liberalität deßen fol get, daß er uns bey der bettelung und armuth erhalte, und allezeit uns ein stückgen von dem unsrigen und Brosamen von dem Brodt, so er Uns blinden doch vorm Maule weggenom- men, zurük zu geben habe) mit ewiger chande undt verfluchung der posterität aufopfern wollen. Gott in deßen das wollen und das vollbringen das icht sowohl intentionen als successus, wird nichts desto ein der wie also kehren, daß es doch mich vorgehender einen söchlichen augenwertigen haben wird, der andere jener magestät und innerr recht verschlichen weisheit gemäß ist. ein solches Es wird doch bey uns an schuhlen der pot tesse nicht ein geln, und was nicht ist, anzustellen seyn. rung der Haüser Städte wieder auffgeri- chtet, die manufacturen den mediter raneis civitatibus anheim gegeben werde und were guthdaß sie theils rohe was ren liegen und unsre Leüte selbst verarbeiten verführen lie Hienauer nachgeben und zusammen treten der e weide vor dergleichen cunctation zurück. zu t. g