# Leibniz Legible — https://leibnizlegible.com # Page: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0232 # Permalink to this reading: https://leibnizlegible.com/page/00068774:0232?run=617 # Title: Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2 # Folio 116v, page id 00068774:0232 # Scan: One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 115r); this page is its left half. # Original at the GWLB: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?id=00068774&page=232 # Source image: https://digitale-sammlungen.gwlb.de/content/00068774/jpgs/default/00000232.jpg # Model: k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617, 2026-10-30T12:51:04Z — 25 lines, status machine # Lines: 25 recognised, mean confidence 0.96 # Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. # Licence: CC BY 4.0, Leibniz Legible. Machine output: do not ingest it as verified text; keep this provenance with the text. # Wording rule: say "the machine reads it as …", never "Leibniz wrote". # After the first blank line: the recognised lines in reading order, one per line. n Weil nun mit gewalt die Monarchie nicht einzuführen, mit güthe aber auch die Königlichen und Fürstlichen Haüser nimmermehr von ihrem Throhn herabsteigen werden, kan ich nicht sehen, wie es zu einer solchen Monarchia universali kommen könne, dadurch an¬ dre Republiqven und Herrschafften in formam Provin ciae redigirt, und zu einem Reich gemacht würden. So ist denn nun nichts Übrig? Ja freylich haben wir noch eine zwar etwas niedrigere doch sichere Staffel, daran sich ein Großer Herr, so nicht nur tapfer sondern auch verständig, billig begnügen läßet. Diese Monarchie kan ich nun nicht beßer nennen als Arbitrium Rerum. ( XXI. Ein solches arbitrium rerum hatten die Römer unter ihren bundsgenoßen den Königen von Bi¬ thynien, Syrien, Aegypten, Numidien, etc. den frey¬ en Republiqven in Griechenland, auch zum theil in Italien, und allen denen so nicht in formam p ciae redigirt, sondern soll waren. Durch welchen gelinden und freündlichen Nahmen, die Römerchen soviel erlangt, als wenn sie sie alle überwunden hätten, und mit besazungen zwingen müßen. Sie genößen.